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🇯🇵 Sehenswürdigkeiten in Kamakura · 2026

Was kann man in Kamakura machen?
Der Große Buddha, Zen-Tempel, Bambus — 10 Sehenswürdigkeiten, die du sehen musst

Fast 150 Jahre lang war das hier die Hauptstadt des Samurai-Japans, und die Tempel, Schreine und bewaldeten Hügel rund um die Stadt tragen das Gewicht dieser Zeit bis heute in sich — und trotzdem wirkt es nie feierlich-streng, denn das Meer ist mit der kleinen Enoden-Bahn nur zwei, drei Stationen entfernt.

Warum hierher

Eine Samurai-Stadt mit dem Meer dahinter versteckt

Eins muss man ehrlich über Kamakura sagen: Auf dem Papier sieht es nach einem Tagesausflug aus, aber sobald du losläufst, reicht die Zeit nicht. Nicht weil irgendwas kompliziert wäre — sondern weil dich jede Ecke zum Anhalten bringt. Eine schmale Gasse, die zu einem Schrein in einer Höhle führt. Ein Bambushain, durch den das Licht grün-golden herabfällt. Ein kleiner Zug, der so dicht an den Zäunen der Leute vorbeifährt, dass er sie fast streift, und dann hinaus zum Meer schwenkt.

Kamakura liegt nur eine Zugstunde von Tokio entfernt, und doch fühlt es sich an wie ein anderes Land — keine Hochhäuser, kein Verkehr in alle Richtungen, nur grüne Hügel, die sich um die Stadt legen, ein großer Bronze-Buddha, der seit dem 13. Jahrhundert in stiller Ruhe sitzt, und die Enoden-Bahn, die sich durch enge Straßen fädelt, bevor sich der Blick aufs Meer öffnet. Wir haben 10 Orte ausgewählt, die die Geschichte dieser Stadt am besten erzählen.

Die Highlights

10 Sehenswürdigkeiten, für die du dir Zeit nehmen solltest

Sortiert nach den Erlebnissen, von denen Leute hinterher noch erzählen — nicht nur nach den Fotospots.

Der Große Buddha (Daibutsu) im Kotoku-in, Kamakura — eine gewaltige, verwitterte Bronzestatue des in Meditation sitzenden Amida, umrahmt von Bäumen und Hügeln 1
Kotoku-in — der Große Buddha (Daibutsu)
高徳院 · ein 13,35 Meter hoher Bronze-Buddha, 750 Jahre alt

Stell es dir vor: Du gehst durch das Tempeltor, folgst dem Pfad aus hellem Kies in einem Bogen, und da sitzt er — unter freiem Himmel, keine Halle, kein Dach über ihm, in Frieden unter dem Himmel und den Hügeln. Die hölzerne Halle, die ihn einst schützte, wurde 1334 von einem Tsunami fortgerissen und nie wieder aufgebaut. Der bronzene Amida Nyorai ist 13,35 Meter hoch und wiegt etwa 121 Tonnen, gegossen 1252 zur Zeit des Kamakura-Shogunats. Das Gesicht ist still und gefasst, aber nie kalt — Besucher sagen hinterher immer dasselbe: dass in ihnen etwas ruhig wird, sobald sie ihn sehen. Durch eine kleine Öffnung am Sockel kannst du sogar ins Innere der hohlen Statue treten.

Geöffnet: 8:00–17:30 (Apr–Sep) · 8:00–17:00 (Okt–Mär)
Tickets: ¥300 Erwachsene · ¥150 Kinder · ins Innere der Statue +¥50
Anreise: Enoden bis Bahnhof Hase, dann ~10 Min. zu Fuß
Beste Zeit: vor 9:30, wenn das Licht von Osten schön auf das Gesicht des Buddha fällt und noch wenig los ist.
Tsurugaoka-Hachimangu-Schrein, Kamakura — ein zinnoberrotes Tor und die Haupthalle auf einer Anhöhe inmitten bewaldeter Hügel 2
Tsurugaoka-Hachimangu-Schrein
鶴岡八幡宮 · das Samurai-Herz von Kamakura, gegründet 1063

Wenn Kamakura ein Zentrum hat, dann ist dieser Schrein die Antwort. Minamoto no Yoritomo — der Shogun, der Japans erste Samurai-Regierung gründete — machte ihn 1180 zu seinem Clan-Schrein. Die große Allee Wakamiya Oji führt auf 1,8 Kilometern schnurgerade vom Meer bis zum Schreintor, mit Lotusteichen zu beiden Seiten, während du hineingehst. Darüber steht die zinnoberrote Haupthalle auf einer hohen Terrasse mit Blick über die Stadt und das Wasser. Der Schrein empfängt das ganze Jahr über Menschen, die ihre Achtung erweisen, sich auf dem Gelände ausruhen und das Kokuhōkan, das Museum der Nationalschätze, besuchen.

Geöffnet: 5:00–21:00 (Okt–Mär ab 6:00)
Tickets: Eintritt frei · Kokuhōkan-Museum ¥200
Anreise: vom Bahnhof Kamakura schnurgerade die Wakamiya Oji hinauf, ~10 Min.
Saison: zur Kirschblütenzeit (Ende März bis April) blühen die 2.000 Bäume entlang der Allee gemeinsam — herrlich, aber auch sehr voll.
Der Garten des Tempels Hasedera, Kamakura — violette Glyzinien und roter Ahorn neben einem stillen Teich in einem gepflegten japanischen Garten 3
Tempel Hasedera
長谷寺 · eine Kannon aus Holz, ein Garten am Hang, Meerblick

Manche Tempel sehen in jeder Jahreszeit anders aus, und Hasedera ist einer davon. Im Frühling herabhängende violette Glyzinien; im Sommer Tausende blau-violette Hortensien; im Herbst leuchtend roter Ahorn; im Winter ein stiller Karpfenteich und völlige Ruhe. In der Haupthalle steht die vergoldete elfköpfige Kannon aus Holz, 9,18 Meter hoch — eine der größten geschnitzten Holzstatuen Japans. Von der oberen Terrasse blickst du über die Sagami-Bucht und, an klaren Tagen, auf die Silhouette des Fuji am Horizont.

Geöffnet: 8:00–17:30 (Mär–Sep) · 8:00–17:00 (Okt–Feb)
Tickets: ¥400 Erwachsene · ¥200 Kinder (6–12)
Anreise: Enoden bis Bahnhof Hase, ~5 Min. zu Fuß · nah am Großen Buddha — die beiden gut zu kombinieren
Der Bambushain des Tempels Hokokuji, Kamakura — hohe Bambushalme, die sich zu einem grün-goldenen Dach erheben, durch das von oben Licht fällt 4
Tempel Hokokuji — der Bambushain
報国寺 · ein Hain aus 2.000 Bambushalmen + Tee zwischen den Bäumen

Wenn es in Kamakura einen Ort gibt, an dem die Zeit stillzustehen scheint, dann diesen. Rund 2.000 Bambushalme wachsen so dicht, dass sich ihre Wipfel über dir zu einem grünen Dach schließen. Tritt hinein, und der Lärm der Stadt verschwindet — übrig bleibt nur der Wind, der durch die Halme streicht. Am hinteren Ende des Hains kannst du dich in einem kleinen Teehaus mit einer Schale Matcha und einer japanischen Süßigkeit hinsetzen und in die endlosen Bambusreihen hinausschauen. Der Matcha schmeckt hier voller als in der Stadt; die Stille verdoppelt seinen Geschmack.

Geöffnet: 9:00–16:00 (an manchen Tagen für Besucher geschlossen — vorher checken)
Tickets: ¥400 Eintritt in den Hain · ¥600 extra für Tee im Hain
Anreise: Bus vom Bahnhof Kamakura bis Haltestelle Jomyoji, ~10 Min. · oder ~30 Min. zu Fuß
Tipp: Das Licht ist morgens am schönsten, 9:00–10:30, bevor die Sonne zu hart wird — dann fällt es weich grün-golden durch die Halme. Das beste Foto deiner Reise machst du hier.
Im Inneren der Haupthalle des Kencho-ji, Kamakura — dunkler Holzaltar und Statuen unter einer reich verzierten, vergoldeten Decke in einem uralten Tempelraum 5
Kencho-ji
建長寺 · der ranghöchste der Fünf Großen Zen-Tempel von Kamakura

Wenn du verstehen willst, wie sich ein lebendiger Zen-Tempel — einer, der für die Praxis gebaut wurde — von einem gewöhnlichen unterscheidet, dann beantwortet Kencho-ji genau diese Frage. 1253 gegründet, war er der erste eigenständige Zen-Tempel Japans, eigens für die Disziplin der sitzenden Meditation errichtet und nicht für Zeremonien. Das hoch aufragende San-mon-Tor, der trockene Karesansui-Garten aus arrangierten Steinen, weißem Sand und Kiefern und — weiter hinten, den Hang hinauf — der Hansobo mit seinem Blick zurück über den ganzen Tempel und die Stadt darunter.

Geöffnet: 8:30–16:30
Tickets: ¥500 Erwachsene · ¥200 Kinder
Anreise: vom Bahnhof Kamakura über die Komachi-dori oder den Schrein zu Fuß, ~20 Min.
Die Wanderroute: Vom Kencho-ji kannst du in weiteren fünf Minuten zum Engaku-ji weitergehen — ein Pfad, den die meisten Besucher nie finden, und gerade deshalb umso ruhiger und schöner.
Zeniarai-Benten-Schrein, Kamakura — ein kleines Schreingebäude in einer felsigen Höhle am Hang, mit versammelten Gläubigen 6
Zeniarai-Benten-Schrein
銭洗弁財天宇賀福神社 · wasch dein Geld in der heiligen Quelle

Eine örtliche Legende besagt, dass sich Geld, das man in der heiligen Quelle in dieser Höhle wäscht, verdoppelt. Ob das stimmt oder nicht — allein der Weg zum Schrein ist schon Belohnung genug: Du gehst durch einen Felstunnel in eine Höhle, deren Wände von Kerzen und feinen Rauchfäden vom Räucherwerk gesäumt sind, alter Stein und Weihrauch mischen sich in der Luft. Die Leute tragen kleine geflochtene Körbchen zur Quelle und schöpfen das Wasser über Münzen und gefaltete Scheine. So eine Szene findest du sonst nirgends. Vom Bahnhof Kamakura etwa 25 bis 30 Minuten zu Fuß oder eine kurze Busfahrt.

Geöffnet: 8:00–16:30
Tickets: kostenlos
Anreise: Bus vom Bahnhof Kamakura bis Haltestelle Zeniarai Benten, ~10 Min. · oder ~25 Min. zu Fuß
Einkaufsstraße Komachi-dori, Kamakura — eine belebte Gasse voller Läden unter einem Schild mit der Aufschrift Shopping Town 7
Komachi-dori
小町通り · die Essen-Bummeln-Shoppen-Straße am Bahnhof

Ehrlich, die Komachi-dori ist die Sorte Straße, bei der du ganz von allein langsamer wirst. Sie ist nur etwa 350 Meter lang, aber zu beiden Seiten dicht an dicht mit lokalen Süßwarenläden, Senbei-Ständen (gegrillte Reiscracker), Matcha-Eis-Buden, Rindfleischspießen, Souvenirläden und kleinen Zen-Figürchen vollgepackt. Nachmittags kann es voll werden, aber komm früh, dann geht es gemütlich. Vom Ostausgang des Bahnhofs Kamakura gehst du diese Straße geradeaus hinauf und biegst rechts zum Tsurugaoka Hachimangu ab — die beste Aufwärmroute für einen Tag in Kamakura.

Geöffnet: die meisten Läden 10:00–18:00
Tickets: kostenlos zum Bummeln · in den Läden zahlst du, was du nimmst
Anreise: vom Ostausgang des Bahnhofs Kamakura, ~2 Min. bis zum Eingang
Der Raum mit dem runden Fenster im Meigetsuin, Kamakura — ein großes kreisrundes Fenster in der Wand, das den grünen japanischen Garten dahinter einrahmt, mit rotem Teppich im Inneren 8
Meigetsuin
明月院 · das runde Fenster + Kamakuras berühmtester Hortensien-Tempel

Das Foto mit dem „runden Fenster", das dir in den sozialen Netzwerken begegnet ist, stammt von hier — aus dem Honkaku-an-Raum, mit einer großen kreisrunden Öffnung in der Wand, die den grünen Garten dahinter wie ein lebendiges Gemälde einrahmt. Der Tempel ist als „Hortensien-Tempel" bekannt: Im Juni blühen 2.500 blau-violette Ajisai gemeinsam über das ganze Gelände, und der hintere Garten — normalerweise geschlossen — wird eigens geöffnet, mit entsprechend langen Schlangen. Außerhalb dieser Saison bleibt der Tempel schön und ist viel ruhiger.

Geöffnet: 9:00–16:00 (im Juni bis 17:00)
Tickets: ¥500 Erwachsene (¥800 im Juni)
Anreise: JR-Yokosuka-Linie bis Bahnhof Kita-Kamakura, ~10 Min. zu Fuß
Hortensien-Saison (Juni): komm gleich um 9:00 — ab dem frühen Nachmittag reicht die Schlange oft ein bis zwei Stunden.
Die Enoden-Bahn in Kamakura — ein grün-cremefarbener Zug, der in einen von Häusern eng eingefassten Bahnhof in einem schmalen Korridor einfährt 9
Die Enoden-Bahn + Strand Shichirigahama
江ノ電 · der kleine Zug am Meer entlang und durch die Fischerdörfer

Bist du schon mal mit einem Zug gefahren, der durch einen Häuserkorridor fährt, der so eng ist, dass er die Zäune fast streift, und dann hinaus zum Meer schwenkt? Genau das macht die Enoden. Die 10 Kilometer lange Strecke vom Bahnhof Kamakura nach Fujisawa fädelt sich durch kleine Viertel am Meer, Sandstrände und Cafés, und an klaren Tagen taucht der Fuji auf. Der Bahnhof Shichirigahama ist aus unzähligen japanischen TV-Dramen bekannt, und die Strände von Yuigahama und Shichirigahama eignen sich perfekt zum Ausruhen nach einem Tag auf den Beinen. Mit dem Kamakura-Enoshima-Pass (¥700) fährst du unbegrenzt.

Strecke: Kamakura → Hase → Yuigahama → Kamakurako → Shichirigahama → Enoshima → Fujisawa
Fahrpreis: Einzelfahrten ¥150–300 · oder ein Tagespass ¥700 für unbegrenzte Fahrten
Nutzung: mit einer IC-Karte (Suica/Pasmo) durchchecken
Fuji-Blick: am besten vom Strand Shichirigahama an einem klaren Morgen, besonders im Winter (Dez–Feb), wenn die Luft am klarsten ist.
Tempel Engaku-ji, Kamakura — eine dunkle Holzhalle neben einem mit Schnee überzogenen Teich in einem stillen Zen-Garten 10
Engaku-ji
円覚寺 · Kamakuras zweiter großer Zen-Tempel, für die Kriegstoten errichtet

Engaku-ji wurde 1282 gegründet, um die Seelen der Toten beider Seiten — Japaner wie Mongolen — zu ehren, die in den Mongoleneinfällen gefallen waren. Diese Absicht spürt man in der Luft des Tempels, die ungewöhnlich still und tief ist. Direkt neben dem Bahnhof Kita-Kamakura gelegen, ist es die Art Ort, an dem die meisten einfach vorbeigehen — und genau das ist die Chance: Am frühen Morgen ist es sehr ruhig, und du hörst die Glocke und den Wind. Der große Ginkgo auf dem Gelände leuchtet im Herbst strahlend gelb, ein wahrer Anblick.

Geöffnet: 8:00–16:30 (Okt–Mär bis 16:00)
Tickets: ¥500 Erwachsene · ¥200 Kinder
Anreise: JR-Yokosuka-Linie bis Bahnhof Kita-Kamakura, ~2 Min., sobald du aussteigst
Plane deinen Besuch

So planst du die Reihenfolge und siehst alles

Kamakura hat zwei Hauptbereiche — wähl je nach Zeit, die du hast, oder kombiniere sie an zwei Tagen.

Nordbereich — JR-Bahn + zu Fuß
Kita-Kamakura → Kamakura · am besten morgens

Steig am Bahnhof Kita-Kamakura aus und geh direkt in den Engaku-ji, dann weiter zum Kencho-ji über den bewaldeten Pfad, weiter zum Meigetsuin und schließlich über die Komachi-dori in die Stadt, mit Endpunkt am Tsurugaoka-Hachimangu-Schrein. Diese Route ist flach und entspannt — etwa 3 bis 4 Stunden gemütliches Gehen.

Dauer: 3–4 Stunden · Bahn: JR-Yokosuka-Linie
Westbereich — Enoden + Großer Buddha
Hase + Shichirigahama · am besten nachmittags

Nimm die Enoden vom Bahnhof Kamakura und steig in Hase aus. Besuch zuerst den Hasedera, dann geh weiter zum Großen Buddha im Kotoku-in. Wenn du fertig bist, fahr mit dem Zug weiter zum Strand Shichirigahama und schau dir den Sonnenuntergang mit dem Fuji im Hintergrund an — wenn das Wetter mitspielt.

Dauer: 3–4 Stunden · Bahn: Enoden-Tagespass ¥700
Abseits der Touristenpfade — Zeniarai + Hokokuji
Ein zweiter Tag, oder häng es dran, wenn du noch Energie hast

Der Zeniarai-Benten-Schrein liegt im Norden, erreichbar per Bus oder einem 25-minütigen Fußweg; der Bambushain am Hokokuji liegt im Osten, per Bus ab dem Bahnhof. Beide schaffen es selten in den Plan von Erstbesuchern — aber wer hingeht, nennt sie oft das eigentliche Highlight der Reise.

Dauer: 2–3 Stunden · Bahn/Bus: IC-Karte funktioniert
Über Kamakura hinaus — die Insel Enoshima
25 Minuten weiter mit der Enoden

Bleib in der Enoden vom Bahnhof Kamakura bis zum Bahnhof Enoshima, etwa 25 Minuten. Auf der Insel findest du den Enoshima-Schrein, die Iwaya-Meereshöhlen, den Aussichtsturm Sea Candle und frische Seafood-Restaurants direkt am Wasser — perfekt für eine zweitägige Tour entlang der Shonan-Küste.

Dauer: ein halber Tag · Ticket: Tagespass ¥700 inklusive Enoden
Ein besonderes Highlight

Strand Shichirigahama — der Fuji vom Ufer aus

Strand Shichirigahama, Kamakura — Sonnenuntergang über dem Meer und der Insel Enoshima, goldenes Licht spiegelt sich im Wasser

Shichirigahama ist einer der wenigen Orte, an denen du im Sand sitzen und die Insel Enoshima in der Bucht treiben sehen kannst, mit dem Fuji, der an klaren Tagen dahinter aufragt. Das ist das Shonan-Bild, das jeder japanische Reisende kennt. Der Bahnhof Shichirigahama der Enoden ist nur drei Minuten vom Strand entfernt — steig aus, lass es auf dich wirken und fahr dann weiter nach Enoshima.

Beste Zeit: der Sonnenuntergang, im Winter etwa 16:30–17:30 oder im Sommer 18:00–19:00 — das goldene Licht fängt sich im Wasser und der Fuji tritt aus dem Dunst hervor.
Häufige Fragen

FAQ · bevor du nach Kamakura aufbrichst

Wie viele Tage brauchst du für Kamakura?
Ein ganzer Tag reicht für die wichtigsten Highlights, aber mit zwei Tagen ist es viel entspannter. Tag eins: Tsurugaoka-Hachimangu-Schrein, Komachi-dori, Kencho-ji und Meigetsuin. Tag zwei: der Große Buddha, Hasedera, die Enoden-Bahn und der Bambushain am Hokokuji. Wenn du nur einen einzigen Tag hast, nimm dir eine Seite der Stadt vor und mach das richtig — oder schau in unseren kompletten Kamakura-Guide →
Wie kommst du von Tokio nach Kamakura?
Vom Bahnhof Tokio nimmst du die JR-Yokosuka-Linie direkt zum Bahnhof Kamakura, in etwa 55 bis 60 Minuten für ¥940 — einfach mit einer Suica- oder Pasmo-Karte durchchecken. Von Shinjuku fährt die Shonan-Shinjuku-Linie direkt nach Kamakura in rund 60 Minuten zum ähnlichen Preis. Nimm noch den Kamakura-Enoshima-Pass (¥700) dazu für unbegrenzte Fahrten auf der Enoden-Küstenbahn.
Wann öffnet der Große Buddha (Daibutsu) von Kamakura, und kostet der Eintritt etwas?
Der Kotoku-in ist 8:00–17:30 (Apr–Sep) und 8:00–17:00 (Okt–Mär) geöffnet. Der Eintritt kostet ¥300 für Erwachsene und ¥150 für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Ins Innere der hohlen Bronzestatue zu treten, durch die kleine Öffnung am Sockel, kostet zusätzlich ¥50 (Innenraum bis 16:30 zugänglich). Nimm die Enoden bis zum Bahnhof Hase und geh dann etwa 10 Minuten zu Fuß.
Wann ist die beste Zeit, um den Bambushain am Hokokuji zu besuchen?
Das Licht ist morgens am schönsten, 9:00–10:30, bevor die Sonne zu kräftig wird — dann fällt es durch die Halme und wird grün-golden. Der Tempel ist 9:00–16:00 geöffnet, der Eintritt kostet ¥400; für ¥600 extra kannst du dich hinsetzen und im Hain Matcha trinken. Nimm einen Bus vom Bahnhof Kamakura bis zur Haltestelle Jomyoji, etwa 10 Minuten.
Wann ist Kamakura am wenigsten überlaufen und am besten zu besuchen?
An Wochentagen morgens ist es am ruhigsten. An Wochenenden und japanischen Feiertagen wird es sehr voll, besonders zur Kirschblütenzeit (Ende März bis April) und in der Golden Week (Ende April bis Anfang Mai). Empfohlene Zeiträume: Ende Juni (Hortensienblüte) · Oktober bis November (Herbstlaub) · Januar bis Februar (kalt, aber ruhig, mit dem klarsten Blick auf den Fuji).
Klook · Aktivitäten in Kamakura
Kamakura-Touren ab Tokio — ein Guide vor Ort für den ganzen Tag

Kamakura-Walking-Touren, geführte Tempel- und Schreintouren mit einem englischsprachigen Guide und Tagesausflüge nach Kamakura + Enoshima inklusive Zugtickets — buch vorab auf Klook, dann stehst du nicht am Eingang Schlange.

Kamakura-Aktivitäten auf Klook ansehen →
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