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🕊️ Sehenswürdigkeiten in Nagasaki · 2026

Nagasaki ist tiefgründiger, als du erwartest
Frieden, eine Geisterinsel, Ming-Tempel — die Stadt, die Japan auf vier Kulturen baute

Die New York Times wählte Nagasaki 2026 in ihre Liste der 52 Places to Go — nicht nur wegen seiner Kriegsgeschichte, sondern wegen der chinesischen, niederländischen, portugiesischen und japanischen Schichten, mit denen sonst kein Ort in Japan seit vier Jahrhunderten lebt.

Warum hierher kommen

Eine Stadt, in der die Geschichte noch lebendig an jeder Ecke steht

Stell dir das vor: Du steigst in eine einzige Straßenbahnlinie und fährst vorbei an Japans ältester katholischer Kirche, einem 400 Jahre alten Chinatown, der Straße, in der einst niederländische Kaufleute lebten, einer steinernen Bogenbrücke aus der Ming-Zeit — und hältst dann nahe dem Friedenspark, der noch immer eine Stille trägt, die du spüren kannst. Und das alles in einer kompakten Stadt, die du an einem Tag zu Fuß oder mit der Straßenbahn erkunden kannst.

Nagasaki war während der Sakoku-Zeit (1641–1853) Japans einziger Hafen, der zur Außenwelt offen war — deshalb gibt es hier eine chinesische Gemeinschaft, eine niederländische Handelsstation, versteckte christliche Kirchen und von Portugal beeinflusste Süßigkeiten, die keine andere japanische Stadt teilt. Wir haben 10 Sehenswürdigkeiten ausgewählt, die jede Schicht dieser Geschichte erzählen — von Orten, die dich still berühren, bis zu Orten, die dich wirklich staunen lassen.

Top-Sehenswürdigkeiten

10 Orte, die deine Zeit wert sind

Sortiert nach den Erlebnissen, von denen Besucher noch lange nach der Abreise erzählen

Friedenspark Nagasaki — die Friedensstatue von Seibo Kitamura, die rechte Hand zum Himmel gerichtet als Mahnung vor der nuklearen Bedrohung, die linke Hand waagerecht ausgestreckt für den Frieden 1
Friedenspark + Atombomben-Museum
長崎平和公園 · Japans eindrücklichstes Kriegsdenkmal

Hast du je an genau der Stelle gestanden, an der eine Atombombe fiel? Der Friedenspark von Nagasaki markiert das Hypozentrum der Explosion vom 9. August 1945 — die zweite Atombombe, die je im Krieg eingesetzt wurde. An der 9,7 Meter hohen Friedensstatue des Bildhauers Seibo Kitamura kannst du nicht einfach vorbeischauen: Die rechte Hand weist auf die Bedrohung durch Atomwaffen, die linke ist für den Frieden ausgestreckt, und die geschlossenen Augen sind ein Gebet. Der Park ist kostenlos und rund um die Uhr geöffnet. Das Atombomben-Museum unterhalb ist schonungslos und zutiefst ehrlich. Wer sowohl Hiroshima als auch Nagasaki besucht hat, sagt, Letzteres wirke stiller, intimer, persönlicher — mindestens zwei Stunden deiner Zeit wert.

Friedenspark: Rund um die Uhr geöffnet · Kostenlos
Atombomben-Museum: 08:30–17:30 (geschlossen am 31. Dez.) · ¥200 Erwachsene · ¥100 Kinder
Straßenbahn: Linie 1 oder 3 bis Hamaguchi-machi, ~5 Min. bergauf zu Fuß
Tipp: Komm um 08:30 Uhr, wenn das Museum öffnet, bevor die Reisegruppen eintreffen. Heb dir die Urakami-Kathedrale für danach auf — sie ist nur 10 Gehminuten entfernt, und beide Orte passen ganz natürlich zusammen.
Gunkanjima (Schlachtschiff-Insel / Insel Hashima) Nagasaki — Reihen zerfallender Betonwohnblocks ragen aus dem Meer, ein UNESCO-Weltkulturerbe, seit 1974 verlassen 2
Gunkanjima — Schlachtschiff-Insel (軍艦島)
Insel Hashima · UNESCO-Weltkulturerbe · verlassen 1974

Das Boot legt vom Hafen Nagasaki ab, und 45 Minuten später siehst du sie — eine Masse aus Beton, die aus dem Meer ragt, geformt wie ein vor Anker liegendes Schlachtschiff. Die Insel Hashima war eine Kohlebergbau-Siedlung, in der 1959 ganze 5.259 Menschen lebten: neunmal dichter besiedelt als Tokio. Es gab Schulen, ein Krankenhaus, ein Kino, ein Schwimmbad auf dem Dach. Als die Mine 1974 schloss, gingen alle innerhalb von drei Monaten. Die siebenstöckigen Betonwohnblocks stehen noch immer, von niemandem gesehen, genau so, wie man sie zurückließ. Kein Abriss, keine Renovierung — nur das Meer und der Wind, die an den Mauern arbeiten. 2015 wurde die Insel zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist noch immer der unheimlichste Ort, an dem die meisten Besucher je stehen werden.

Bootstour: ¥4,000–5,500 inkl. ¥650 Anlandegebühr · ~2,5 Stunden insgesamt · ~45 Min. auf der Insel
Buchung: Reservierung im Voraus erforderlich — keine Tickets vor Ort. Anlandequote ~50–60 % (bei rauer See abgesagt)
Abfahrten: Hafen Nagasaki um 09:00 und 13:00 Uhr
Früh buchen: An Wochenenden und im Sommer sind die Touren ausgebucht. Buch über Klook mit sofortiger Bestätigung — Gunkanjima-Touren auf Klook ansehen →
Glover Garden Nagasaki — die Glover Residence, ein 160 Jahre altes Holzhaus im westlichen Stil an einem Hang, mit Blick über den Hafen von Nagasaki und die grünen Hügel dahinter 3
Glover Garden (グラバー園)
Japans ältestes Holzhaus im westlichen Stil · erbaut 1863 · Hafenblick

Das Bild, das die meisten von Nagasaki im Kopf haben — ein weißes Kolonialhaus an einem Hang, darunter der weite Hafen — ist der Glover Garden. Thomas Blake Glover, ein schottischer Kaufmann, der 1859 ankam, baute 1863 das Haus, das noch heute steht. Es ist das älteste erhaltene Holzgebäude im westlichen Stil in Japan. Heute ist der Garten ein Freilichtmuseum mit neun historischen Wohnhäusern, das du über Rolltreppen im Freien erreichst, die dich bis zur Aussichtsplattform auf dem Hügel bringen. Das 180-Grad-Panorama der Bucht von Nagasaki von oben überrascht wirklich. Glover selbst belieferte die Meiji-Reformer mit Schiffen und Waffen — seine Geschichte ist untrennbar mit der raschen Modernisierung Japans verbunden.

Öffnungszeiten: 09:00–18:00 (bis 19:00 während der Kirschblütenzeit und bei Beleuchtungs-Events)
Eintritt: ¥620 Erwachsene · ¥310 Kinder · Kombiticket mit Oura-Kathedrale ¥1,420
Straßenbahn: Linie 5 bis Oura-Tenshu-Do, ~5 Min. zu Fuß
Urakami-Kathedrale Nagasaki — katholische Backsteinkirche mit zwei Türmen, nach der Atombombe wiederaufgebaut, ein Symbol für die Standhaftigkeit der christlichen Gemeinde von Urakami 4
Urakami-Kathedrale (浦上天主堂)
Erbaut 1925 · von der Atombombe zerstört · in den 1950ern wiederaufgebaut

Je tiefer du die Geschichte dieses Ortes kennst, desto mehr bleibt sie bei dir. Die Urakami-Kathedrale wurde am 9. August 1945 vollständig ausgelöscht und in den 1950er-Jahren von der christlichen Gemeinde von Urakami wiederaufgebaut — Menschen, die ihren Glauben 250 Jahre lang heimlich praktiziert hatten, während Japans Verbot des Christentums in Kraft war. Tritt ein und du siehst die Marienstatue, die die Explosion überstand: das Gesicht versengt, der Kopf durch die Wucht zur Seite geneigt. Sie wurde aus den Trümmern geborgen und steht nun wieder vor der wiederaufgebauten Kirche. Sie ist beschädigt und sie ist schön, und beides lässt sich nicht trennen.

Eintritt: Kostenlos (Spendenbox) · Kleide dich dezent — ein aktiver Ort des Gebets
Öffnungszeiten: täglich 09:00–17:00
Straßenbahn: Linie 3 bis Maruyamamachi, ~10 Min. zu Fuß
Kombi-Tipp: Die Urakami-Kathedrale ist 10 Gehminuten vom Friedenspark entfernt. Besuch beide am selben Vormittag — beginne mit dem Museum und geh dann zur Kathedrale.
Oura-Kathedrale Nagasaki — elegante weiße gotische katholische Kirche mit einem einzelnen Turm, erbaut 1864, UNESCO-Weltkulturerbe und Nationalschatz Japans 5
Oura-Kathedrale (大浦天主堂)
Japans älteste katholische Kirche · Nationalschatz · UNESCO · erbaut 1864

Wenn Nagasaki die Stadt der versteckten Christen ist, dann ist die Oura-Kathedrale der Ort, an dem diese Geschichte ein gutes Ende fand. Französische Missionare bauten die Kirche 1864 und weihten sie den Sechsundzwanzig Märtyrern, die 1597 in Nagasaki hingerichtet wurden. Nur ein Jahr nach der Eröffnung kamen Dorfbewohner aus Urakami herein und offenbarten dem Priester leise, dass sie das Christentum 250 Jahre lang heimlich praktiziert hatten — ein Ereignis, das heute als Wunder von Nagasaki gilt. Die Kirche ist zugleich Nationalschatz und UNESCO-Weltkulturerbe. Die weiße gotische Fassade vor dem Hang ist eines der bekanntesten Bilder Nagasakis.

Eintritt: ¥1,000 Erwachsene · ¥400 Kinder (2026 erhöht) · Kombiticket mit Glover Garden ¥1,420
Öffnungszeiten: täglich 08:00–18:00
Straßenbahn: Linie 5 bis Oura-Tenshu-Do, ~3 Min. bergauf zu Fuß
Dejima Nagasaki — die fächerförmige künstliche Insel, 1636 für niederländische Kaufleute angelegt, heute ein Freilichtmuseum, das Japans einziges Tor zur westlichen Welt nachbildet 6
Dejima — Japans Fenster zur Welt (出島)
Künstliche Insel für niederländische Kaufleute · 1641–1854 · Japans einzige westliche Handelsstation

Willst du verstehen, warum Nagasaki ein Essen, eine Architektur und Ideen hat, die sich von jeder anderen japanischen Stadt unterscheiden? Dejima ist die Antwort. Die japanische Regierung legte diese fächerförmige künstliche Insel eigens an, um die niederländischen Kaufleute abzusondern — und nutzte sie dann als einzigen Kanal, durch den westliche Wissenschaft, Medizin, Astronomie und Technik während der 213 Jahre des Sakoku nach Japan gelangen konnten. Jedes Stück Wissen, das Japan modernisierte, kam durch dieses schmale Tor. Heute ist Dejima ein akribisch rekonstruiertes Freilichtmuseum, in dem du durch das Lagerhaus, das Wohnhaus des Faktoreichefs, die Gärten und die Tore wandeln kannst. Mitarbeiter in zeitgenössischen niederländischen Kostümen tragen zur Atmosphäre bei.

Eintritt: ¥1,100 Erwachsene (im April 2026 von ¥520 erhöht) · ¥550 Kinder
Öffnungszeiten: täglich 08:00–21:00 (letzter Einlass 20:40)
Straßenbahn: Linie 1 bis Haltestelle Dejima, 1 Min. zu Fuß
Sofukuji-Tempel Nagasaki — das leuchtend rote Sanmon-Tor im chinesischen Stil der Ming-Zeit, kunstvoll geschnitzte Dachvorsprünge, Steinlaternen im Hof, erbaut 1629 7
Sofukuji-Tempel (崇福寺)
Chinesischer Zen-Tempel aus der Ming-Zeit · 1629 von chinesischen Einwanderern aus Fujian gegründet

Das ist der fotogenste Ort in Nagasaki, an dem die meisten Besucher einfach vorbeigehen. Der Sofukuji wurde 1629 vom buddhistischen Mönch Chaonian gegründet, der aus Fujian in China kam und den Baustil der Ming-Dynastie mitbrachte. Das Sanmon-Tor (1644), leuchtend rot mit kunstvoll geschnitzten Holzpaneelen, ist ein Nationalschatz — ebenso die Haupthalle Daiyuho-den. Die chinesische Gemeinschaft in Nagasaki nutzt diesen Tempel seit vier Jahrhunderten als ihr spirituelles Zentrum. Falls du dich fragst, warum er aufwendiger wirkt als die meisten japanischen Tempel: Der Baumeister entwarf auch Teile der Verbotenen Stadt in Peking.

Eintritt: ¥300 Erwachsene · Kinder kostenlos
Öffnungszeiten: täglich 08:00–17:00
Straßenbahn: Linie 1 bis Endhaltestelle Sofukuji, ~3 Min. zu Fuß
Gut zu wissen: Auf dem Tempelgelände steht ein riesiger Kessel, in dem einst Reisbrei für Hungernde gekocht wurde — eine Erinnerung daran, dass dieser Tempel über Jahrhunderte sowohl spirituelle als auch soziale Aufgaben erfüllte.
Shinchi-Chinatown Nagasaki — rotes Zeremonientor über einer schmalen, mit Laternen behängten Straße, Japans ältestes Chinatown aus dem späten 16. Jahrhundert 8
Shinchi-Chinatown (新地中華街)
Japans ältestes Chinatown · Geburtsort der Nagasaki-Champon-Nudeln

Nagasakis Chinatown ist keine touristische Nachbildung — es wuchs ab dem späten 16. Jahrhundert ganz organisch, als sich chinesische Kaufleute hier niederließen, was es zu Japans ältestem Chinatown macht (zwei Jahrhunderte älter als die von Yokohama und Kobe). Die Hauptstraße ist nur 250 Meter lang, aber dicht gepackt mit chinesischen Restaurants, Verkäufern von Nagasaki-Castella (dem portugiesischen Biskuitkuchen, den die chinesische Gemeinschaft abwandelte) und Souvenirläden. Komm zum chinesischen Neujahr, und die ganze Straße verschwindet unter Hunderten von Laternen — eines der größten Feste Japans. Was du hier probieren solltest, ist Champon — die dicke Suppennudel mit Schweinefleisch, Gemüse und Meeresfrüchten, die im späten 19. Jahrhundert in einem chinesischen Restaurant in Nagasaki erfunden wurde.

Eintritt: Kostenlos · rund um die Uhr geöffnet
Restaurants: Die meisten unter der Woche 10:00–20:00 · am Wochenende bis 21:00
Straßenbahn: Linie 1 bis Tsuki-machi, ~3 Min. zu Fuß
Meganebashi (Brillenbrücke) Nagasaki — steinerne Doppelbogenbrücke, die sich im Fluss Nakashima spiegelt und vier Kreise bildet, die wie eine Brille aussehen 9
Meganebashi — Brillenbrücke (眼鏡橋)
Japans älteste steinerne Bogenbrücke · 1634 von einem chinesischen Mönch erbaut · kostenlos

Stell dich ans Ufer des Flusses Nakashima und schau hinunter aufs Wasser. Die beiden Bögen der Steinbrücke spiegeln sich auf der Oberfläche und bilden vier Kreise — zwei oben, zwei unten — die genau wie eine Brille aussehen. Der Mönch Mokusunyojo vom nahen Kofukuji-Tempel baute die Brücke 1634, und sie ist Japans älteste erhaltene steinerne Bogenbrücke. Die Meganebashi ist das Herzstück des Spaziergangs am Fluss Nakashima, eines Flussabschnitts mit fünf oder sechs historischen Steinbrücken, zwischen denen du in weniger als einer Stunde schlendern kannst. Jede Brücke hat ihren eigenen Charakter; der Spaziergang ist kostenlos, ruhig und völlig entspannt.

Kostenlos: rund um die Uhr geöffnet
Beste Zeit: früh am Morgen 06:00–08:00 oder am späten Nachmittag 16:00–18:00 für ruhige Spiegelungen
Straßenbahn: Linie 4 oder 5 bis Meganebashi, 2 Min. zu Fuß
Elektrische Straßenbahn Nagasaki — eine Oldtimer-Tram in rot-grüner Lackierung fährt durch eine schmale Stadtstraße, seit 1915 im Betrieb, noch immer der beste Weg, Nagasaki zu erkunden 10
Nagasakis Straßenbahnen — Fortbewegung als Erlebnis
長崎電気軌道 · seit 1915 in Betrieb · 4 Linien, deckt jede Sehenswürdigkeit ab

Mit Nagasakis Straßenbahnen zu fahren, ist nicht nur ein Mittel der Fortbewegung — es lohnt sich, es ganz langsam zu tun. Manche Wagen aus den 1950er- und 1960er-Jahren sind noch täglich im Einsatz. Sie legen sich in enge Kurven schmaler Straßen, fahren an den Fassaden alter Häuser vorbei, läuten an Kreuzungen ihre Glocke und riechen leicht nach Meeresluft, wenn du das Fenster öffnest. Eine Einzelfahrt kostet ¥140, zahlbar beim Aussteigen. Die Tageskarte mit unbegrenzten Fahrten kostet ¥600 — sie rechnet sich nach fünf Fahrten, und ein voller Tag Sightseeing bedeutet meist sechs bis acht Fahrten. Kauf die Karte bei deiner ersten Fahrt des Tages direkt beim Fahrer.

Fahrpreis: ¥140 pro Fahrt · Tageskarte ¥600 unbegrenzt
Linie 1: Dejima · Chinatown · Sofukuji
Linie 3: Friedenspark · Urakami-Kathedrale
Linie 5: Glover Garden · Oura-Kathedrale
Tipp: Bitte beim Einsteigen in deine erste Straßenbahn um eine „ichi nichi josha-ken" (Tageskarte). Der Fahrer versteht sofort — mehr Japanisch als diese fünf Silben brauchst du nicht.
Plane deinen Besuch

Ein Tag, zwei oder drei — wie du ihn aufbaust

Nagasaki ist eine kompakte Stadt. Ein gut geplanter Tag deckt die Highlights ab; zwei Tage sind angenehm; drei bedeuten, dass nichts gehetzt ist.

1-Tages-Route — Die wichtigsten Highlights
Start 08:00 · Ende gegen 18:00

08:00–10:30 Atombomben-Museum + Friedenspark (plane mindestens 2 Stunden ein) · 10:30–11:30 Straßenbahn zur Urakami-Kathedrale, sieh dir die versengte Marienstatue an · 12:00–13:00 Mittagessen: Champon im Shinchi-Chinatown · 13:00–14:00 Spaziergang durch Chinatown + Sofukuji-Tempel (15 Min. zu Fuß auseinander) · 14:00–15:00 Brückenspaziergang an der Meganebashi entlang des Flusses Nakashima · 15:00–17:30 Glover Garden + Oura-Kathedrale im Kombiticket (¥1,420)

Budget: ~¥4,000–5,000/Person (Straßenbahn-Tageskarte + Eintritte + Mittagessen) · Straßenbahn-Tageskarte: ¥600, beim Fahrer erhältlich
2-Tages-Route — Gunkanjima dazu
Tag 2 ergänzt die Bootstour und Dejima

Tag 1: Folge der 1-Tages-Route oben · Tag 2 vormittags: Gunkanjima-Bootstour, Abfahrt 09:00 (im Voraus buchen), zurück bis 11:30 · Tag 2 nachmittags: Mittagessen, dann Dejima 13:00–15:00 (bis 21:00 geöffnet, schön flexibel) · Tag 2 abends: Schlendere abends durch Chinatown, probiere Sara Udon oder Castella zum Nachtisch

Budget: ~¥10,000–12,000/Person für 2 Tage (inkl. Bootstour), ohne Unterkunft · Standort: Übernachte nahe dem Bahnhof Nagasaki für den Zugang zu allen vier Straßenbahnlinien
Anreise nach Nagasaki
Von Flughäfen und größeren Städten

Vom Flughafen Nagasaki (NGS): Direktbus zum Bahnhof Nagasaki ~40 Min., ¥900 · Von Fukuoka: Kamome Limited Express ~2 Stunden, ¥4,500 (JR Pass gültig) · oder Fernbus ~2,5 Stunden, ~¥2,500 · Nishikyushu-Shinkansen (eröffnet 2022): Fukuoka bis Isahaya, dann mit JR nach Nagasaki ~1,5 Stunden (ein Umstieg nötig; noch nicht vollständig durchgebunden) · Vor Ort unterwegs: die Straßenbahn-Tageskarte für ¥600 deckt die ganze Stadt ab

JR Pass: gültig im Kamome Limited Express ab Fukuoka · lohnenswert, wenn du mehrere Städte in Kyushu bereist
Nagasaki und weiter
Nahe Städte, die sich gut kombinieren lassen

Nagasaki liegt im Westen von Kyushu und lässt sich ganz natürlich verbinden mit: Huis Ten Bosch — dem Niederlande-Themenpark, dem größten Japans, etwa 45 Minuten mit dem Zug · Fukuoka: ~2 Stunden mit dem Zug, der zentrale Verkehrsknoten für Verbindungen in Kyushu · Beppu — Höllenquellen und heiße Sandbäder, 3–4 Stunden über Fukuoka · Kumamoto: die Burg Kumamoto und der Vulkan Aso, ~2 Stunden über Isahaya

Klassische Rundreise: Nagasaki → Fukuoka → Beppu ist die beliebteste Kyushu-Route unter internationalen Besuchern
Häufige Fragen

FAQ · Bevor du nach Nagasaki reist

Wie viel kostet eine Bootstour nach Gunkanjima (Schlachtschiff-Insel), und muss ich im Voraus buchen?
Touren vom Hafen Nagasaki kosten etwa ¥4,000–5,500 pro Erwachsenem, inklusive der Anlandegebühr der Stadt von ¥650 (im April 2026 erhöht). Die Touren dauern rund 2,5 Stunden, davon etwa 45 Minuten auf der Insel. Eine Buchung im Voraus ist Pflicht — keine Tickets vor Ort. Fünf lizenzierte Anbieter führen Touren durch, darunter Gunkanjima Cruise Co. und Yamasa Shipping. Die Anlandequote liegt im Schnitt bei 50–60 %; bei rauer See wird die Tour kurzfristig abgesagt. Im Sommer (Juni–September) ist die Anlandequote am höchsten. — Gunkanjima auf Klook buchen →
Wie komme ich zum Friedenspark und zum Atombomben-Museum?
Der Friedenspark ist kostenlos und rund um die Uhr geöffnet. Das Atombomben-Museum hat 08:30–17:30 geöffnet (geschlossen am 31. Dezember), Eintritt ¥200 für Erwachsene. Nimm die Straßenbahnlinie 1 oder 3 bis zur Haltestelle Hamaguchi-machi und geh dann etwa fünf Minuten bergauf. Plane mindestens zwei Stunden ein — das Museum ist klein, aber sein Inhalt ist dicht und geht tief unter die Haut.
Wie sind die Öffnungszeiten und der Eintrittspreis des Glover Garden?
Der Glover Garden ist 09:00–18:00 geöffnet (bis 19:00 während der Kirschblütenzeit und bei besonderen Beleuchtungen). Der Eintritt kostet ¥620 für Erwachsene, ¥310 für Kinder. Ein Kombiticket mit der Oura-Kathedrale kostet ¥1,420 und spart ¥200. Rolltreppen im Freien bringen dich auf die Anhöhe mit 180-Grad-Blick auf den Hafen. Nimm die Straßenbahnlinie 5 bis Oura-Tenshu-Do und geh etwa fünf Minuten zu Fuß.
Wie funktionieren Nagasakis Straßenbahnen, und lohnt sich die Tageskarte?
Vier Straßenbahnlinien decken praktisch jede wichtige Sehenswürdigkeit ab. Eine Einzelfahrt kostet ¥140, zahlbar beim Aussteigen. Die Tageskarte mit unbegrenzten Fahrten kostet ¥600 — sie rechnet sich schon nach fünf Fahrten. Ein voller Tag Sightseeing bedeutet meist sechs bis acht Fahrten, die Karte lohnt sich also eindeutig. Kauf sie bei deiner ersten Fahrt beim Fahrer. Linie 1 deckt Dejima und Chinatown ab, Linie 3 den Friedenspark und die Urakami-Kathedrale, Linie 5 den Glover Garden und die Oura-Kathedrale.
Wie viele Tage sollte ich in Nagasaki einplanen, und warum hat die New York Times die Stadt ausgewählt?
Zwei bis drei Tage sind ideal. Tag eins: Friedenspark, Museum und Urakami-Kathedrale (Nordroute). Tag zwei: morgens die Gunkanjima-Bootstour, dann Glover Garden, Oura-Kathedrale und Chinatown (Südroute). Tag drei: Dejima, die Meganebashi-Brücke und der Sofukuji-Tempel (Zentrum). 2026 nahm die New York Times Nagasaki in ihre Liste der 52 Places to Go auf und lobte seine Friedensgeschichte und seinen seltenen multikulturellen Charakter — die einzige japanische Stadt, in der chinesische, niederländische, portugiesische und japanische Einflüsse seit vier Jahrhunderten nebeneinander bestehen.
Klook · Touren in Nagasaki

Gunkanjima-Bootstour, Glover-Garden-Tickets und Aktivitäten in Nagasaki — vorab buchen und die Schlange überspringen

Die UNESCO-Geisterinsel-Tour nach Gunkanjima, der Eintritt in den Glover Garden, geführte Spaziergänge durch den Friedenspark und Tagesausflüge ab Fukuoka — alles auf Klook mit sofortiger Bestätigung buchbar, ohne Anstehen am Eingang.

Touren in Nagasaki auf Klook ansehen →
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