Eine Seite von Yokohama mit ganz anderer Stimmung als Minato Mirai und Chinatown — der japanische Sankeien-Garten mit seiner 3-stöckigen Pagode aus Kyoto, der Yamate-Bluff gesäumt von westlichen Villen aus der Meiji-Zeit, der Rosengarten im Harbour View Park und die Einkaufsstraße Motomachi, alles an einem Tag.
Bei "Yokohama" denken die meisten zuerst an das Riesenrad in Minato Mirai und an Chinatown. Aber diese Hafenstadt war in den 1860ern einer der ersten Orte Japans, die sich für Ausländer öffneten, und die Spuren davon sind noch überall hier — stell dir einen japanischen Garten von über 17 Hektar vor, mit einer jahrhundertealten dreistöckigen Holzpagode, die im Ganzen aus Kyoto hierher gebracht und auf einer Anhöhe über einem Teich aufgestellt wurde; und, auf einer anderen Seite der Stadt, abfallende Straßen gesäumt von westlichen Holzvillen, in denen einst tatsächlich ausländische Konsuln und Kaufleute lebten.
Diese Seite führt dich durch die historische Seite von Yokohama — den Sankeien-Garten, den Yamate-Hügel, den Ausländer "the Bluff" nannten, den Rosengarten im Harbour View Park, den Ausländerfriedhof und Motomachi, eine der ältesten Einkaufsstraßen der Stadt. Die Stimmung ist hier völlig anders als an der Uferpromenade: ruhiger, grüner und genau richtig, wenn du Gärten, Architektur und ein bisschen Geschichte liebst.
Alles auf einen Blick in einer Tabelle: wann jeder Spot öffnet, ob Eintritt fällig ist und welchen Bahnhof du nimmst — Preise und Zeiten können sich 2026 ändern, am sichersten prüfst du also vorher noch einmal die offiziellen Websites.
| Spot | Gegend | Öffnungszeiten | Eintritt | Nächster Bahnhof |
|---|---|---|---|---|
| Sankeien-GartenJapanischer Garten | Honmoku | 09:00–17:00 (letzter Einlass 16:30) | ~¥900 / Kinder ~¥200 | Negishi (JR) + Bus |
| Berrick HallGrößte westliche Villa | Yamate | ~09:30–17:00 (Ruhetage) | Kostenlos | Motomachi-Chukagai |
| Diplomat's HouseResidenz von 1910 | Yamate | ~09:30–17:00 (Ruhetage) | Kostenlos | Motomachi-Chukagai |
| Harbour View ParkPark auf dem Hügel | Yamate | Immer geöffnet (öffentlicher Park) | Kostenlos | Motomachi-Chukagai |
| AusländerfriedhofHistorischer Friedhof | Yamate | Sa–So/Feiertage 12:00–16:00 | Spende ~¥500 | Ishikawacho (JR) |
| Einkaufsstraße MotomachiEinkaufsstraße | Motomachi | Je nach Laden (Bummeln kostenlos) | Kostenlos | Motomachi-Chukagai / Ishikawacho |
Von einem stillen japanischen Garten über einen Hügel voller westlicher Villen bis zu einer Retro-Einkaufsstraße — folg diesen und du erlebst beide Seiten von Yokohama auf einer einzigen Tour.
⛩️ Honmoku1
Ein japanischer Garten von etwa 17,5 Hektar, angelegt vom Geschäftsmann Hara Tomitaro (Sankei). Das Highlight ist die dreistöckige Holzpagode des Tomyoji-Tempels, die aus Kyoto hierher gebracht wurde (erbaut 1457) und markant auf einer Anhöhe über dem Teich steht. Über das Gelände verteilt stehen 17 historische Gebäude, die aus ganz Japan hierher versetzt wurden, darunter Rinshunkaku, ein Wichtiges Kulturgut. Eine Runde um den Teich dauert gemütliche 1–2 Stunden.
Yokohama Sehenswürdigkeiten →Der Hügel, den Ausländer "the Bluff" nannten, ist das Viertel, in dem sich vom späten 19. bis ins frühe 20. Jahrhundert ausländische Bewohner niederließen. Heute kannst du noch mehrere westliche Holzvillen besichtigen, etwa Berrick Hall, die größte Residenz der Gegend (1930 im spanischen Stil erbaut), und das Diplomat's House des Diplomaten Sadatsuchi Uchida (1910 im viktorianischen Stil erbaut). Von einer zur nächsten zu gehen fühlt sich an wie eine Reise in die Vergangenheit.
Yokohama Guide →Ein öffentlicher Park auf einer Anhöhe von etwa 35 Metern, benannt nach dem Blick über die Bucht von Yokohama und die Yokohama Bay Bridge, den du von hier hast. Drinnen liegt der "English Rose Garden", einer der bekannten Rosengärten Japans, und in der Nähe ein Garten im italienischen Stil mit Bluff No.18. Es ist der beste Ausgangspunkt für einen Yamate-Spaziergang, denn von hier kannst du bergab zu den westlichen Villen und weiter nach Motomachi gehen.
Yokohama Sehenswürdigkeiten →Auf dem Yamate-Hügel steht ein alter Friedhof, dessen Geschichte bis 1854 zurückreicht und der 1861 zur Begräbnisstätte für ausländische Bewohner bestimmt wurde. Heute liegen hier rund 4.200 Gräber von Menschen aus vielen Nationen, die sich einst in dieser Hafenstadt niederließen. Ein Teil ist für Besucher geöffnet, mit einem kleinen Museum neben dem Eingang — ein ruhiger Ort, der die Geschichte der Hafenöffnungs-Ära gut erzählt.
Yokohama Guide →
🛍️ Motomachi5
Eine etwa 500 Meter lange Einkaufsstraße, die parallel zum Nakamura-Fluss verläuft. Sie versorgte einst die ersten ausländischen Bewohner Yokohamas und war der Ort, an dem viele Waren zum ersten Mal nach Japan kamen. Heute ist sie voller traditionsreicher Boutiquen, lokaler Marken, Bäckereien und Cafés im Retro-Look — und sie schließt nahtlos dort an, wo der Yamate-Hügel endet, wenn du hinabgehst.
Yokohama Food Guide →
⛩️ Honmoku6
Was Sankeien von einem gewöhnlichen Garten unterscheidet, sind die echten alten Gebäude, die aus Kyoto, Kamakura und anderswo hierher versetzt wurden — 17 insgesamt, 10 davon Wichtige Kulturgüter. Die Highlights sind die dreistöckige Tomyoji-Pagode (aus Kyoto) und Rinshunkaku, ein Gebäude im Sukiya-Stil, das mit dem Kishu-Zweig der Tokugawa-Familie verbunden ist. Hindurchzugehen fühlt sich an wie ein Freilichtmuseum der Architektur.
Yokohama Sehenswürdigkeiten →Dieses Viertel war die Geburtsstätte vieler Dinge, die Ausländer während der Hafenöffnungs-Ära einführten — deshalb sind Bäckereien, Cafés und Süßspeisen im westlichen Stil hier das Aushängeschild. Für die ganze Bandbreite tauch in den kompletten Yokohama Food Guide ein.
Motomachi war einer der ersten Orte, an dem westliches Brot und Konditorei nach Japan kamen, und mehrere traditionsreiche Bäckereien und Süßwarenläden gibt es hier noch zum Einkehren. Mit einem Kaffee in der Hand durch die Läden zu stöbern ist genau richtig — ein idealer kleiner Snack mitten im Bummel.
Oben auf dem Yamate-Hügel gibt es Cafés und Teestuben in alten Gebäuden oder schattigen Ecken, perfekt zum Ausruhen mit Blick auf die Bucht, nachdem du die westlichen Villen und den Rosengarten erkundet hast. Eine Pause, die wunderbar zur Stimmung des Viertels passt.
Wenn du ein richtiges Essen willst, liegt Yokohamas Chinatown — die größte Japans — direkt neben Motomachi, nur ein kurzer Spaziergang für eine Mahlzeit. Dim Sum, gedämpfte Teigtaschen und Hunderte chinesische Restaurants — unsere stadtweiten Essens-Tipps findest du im Guide unten.
Das Wichtigste zu wissen: Sankeien liegt in einem anderen Viertel als Yamate–Motomachi und nutzt einen anderen Bahnhof. Plan deine Route so und du verläufst dich nicht.
Auf einen Blick wird klar, dass Sankeien im Süden abseits des Clusters Yamate–Motomachi liegt, während der Harbour View Park, der Ausländerfriedhof und die Motomachi-Straße nah genug beieinander sind, um zu Fuß zu gehen.
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Die ganze Stadt auf einen Blick — Sehenswürdigkeiten, Hotels, Essen und die Anreise von Tokio, alles auf einer Seite.
Yokohama Guide →Die andere Seite der Stadt — das Riesenrad im Cosmo World, der Landmark Tower, das Red Brick Warehouse und die Bucht bei Nacht.
Minato Mirai →Die größte Chinatown Japans, direkt neben Motomachi — Dim Sum, gedämpfte Teigtaschen und Hunderte chinesische Restaurants.
Chinatown →Ramen im frischen Stil, Dim Sum aus Chinatown, Bäckereien in Motomachi und die besten Spots der Stadt, die du nicht verpassen solltest.
Yokohama Food →Stell dir eine Yokohama-Route für einen oder mehrere Tage zusammen und verbinde dieses historische Viertel mit Minato Mirai und Chinatown.
Yokohama Plan →Eine alte Tempelstadt nahe Yokohama — der Große Buddha, Hase und die Shonan-Küste, leicht in einen Trip einzubauen.
Kamakura Sehenswürdigkeiten →Öffne den Yokohama City Guide, um Sehenswürdigkeiten, Hotels und Essen in der ganzen Stadt zu planen, oder stöber durch alle Top-Sehenswürdigkeiten, bevor du deine echte Route festlegst.