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🦌 Nara Sehenswürdigkeiten · 2026

Was du in Nara unternehmen kannst —
Hirsche, Tempel, Gärten und 1.300 Jahre Geschichte

Du steigst in Nara aus dem Zug und schon kommt dir ein Hirsch auf dem Gehweg direkt entgegen. Dahinter steht eine Holzhalle, so riesig, dass sie wie ein kleiner Berg wirkt. Das ist Nara — Japans erste Hauptstadt und einer der wenigen Orte, an denen die alte Welt nicht weggeräumt wurde.

Warum hierher kommen

Eine Stadt, in der Hirsche seit 1.300 Jahren umherstreifen

Nara überrascht die meisten Besucher — auf die schönste Art. Man kommt an und erwartet einen weiteren Tempelstopp, und geht wieder mit der Frage, warum man nicht länger geblieben ist. In dem Moment, in dem ein Hirsch neben dir herschlendert und für einen Keks den Kopf senkt, verändert sich etwas. So etwas passiert nirgendwo sonst auf der Welt.

Nara war von 710 bis 784 n. Chr. Japans erste ständige Hauptstadt, und außergewöhnlich viel davon ist erhalten geblieben. Gleich mehrere UNESCO-Weltkulturerbestätten — Todaiji, Kasuga Taisha, Kofukuji, der Urwald — sind keine Museumsstücke, sondern lebendige Orte: Es wird noch gebetet, es finden noch Zeremonien statt, Hirsche gelten noch immer als göttliche Boten. Schon ein Tag von Kyoto oder Osaka aus lohnt die Reise reichlich; zwei Tage, und du willst gar nicht mehr weg.

Top-Sehenswürdigkeiten

10 Nara Sehenswürdigkeiten, die deine Zeit wert sind

Sortiert nach den Erlebnissen, von denen Besucher noch lange nach der Heimkehr erzählen.

Todaiji-Tempel Nara — die gewaltige Daibutsuden, die Halle des Großen Buddha, das größte Holzgebäude der Welt, unter klarem Himmel 1
Todaiji-Tempel (東大寺)
GROSSER ÖSTLICHER TEMPEL · GROSSER BUDDHA · UNESCO-WELTKULTURERBE

Geh durch das Nandaimon-Tor, flankiert von zwei fast 8 Meter hohen Wächterfiguren — und dann bleib stehen. Die Daibutsuden vor dir — das größte Holzgebäude der Welt — ist so breit und so hoch, dass man einen Moment braucht, um sie als ein einziges Bauwerk zu begreifen. Im Inneren sitzt der Daibutsu, ein sitzender Bronze-Buddha von 15 Metern Höhe und 500 Tonnen Gewicht, gegossen 752 n. Chr. auf Befehl von Kaiser Shomu zum Schutz der neu gegründeten Hauptstadt. Die Halle, die du heute siehst, stammt von 1709 und ist nur zwei Drittel so groß wie das Original; das Original war noch größer. Eine geschnitzte Holzsäule im hinteren Teil hat ein Loch in der Größe eines Nasenlochs des Buddha — der Legende nach bringt es Erleuchtung, wenn man sich hindurchzwängt. Kinder schlüpfen mühelos durch; Erwachsene brauchen Entschlossenheit.

Öffnungszeiten: 07:30–17:30 (Apr–Okt) · 08:00–17:00 (Nov–Mär)
Eintritt: ¥600 (~4 US$) Erwachsene · ¥300 Grundschule
Anfahrt: 25 Gehminuten von der Kintetsu-Nara Station, oder Buslinie 2 bis zur Haltestelle Daibutsuden
Beste Zeit: Zur Öffnung, 07:30–09:00. Das Morgenlicht fällt in einem Winkel durch die hohen Fenster, der die Bronze zum Leuchten bringt. Reisegruppen treffen gegen 10:00 ein.
Heilige Hirsche im Nara-Park — mehrere japanische Sikahirsche, die frei zwischen Besuchern auf grasbewachsenen Wegen im Park umherlaufen 2
Nara-Park (奈良公園) & heilige Hirsche
660 HEKTAR · ~1.200 FREI UMHERSTREIFENDE HIRSCHE · NATIONALES NATURDENKMAL

Die Hirsche im Nara-Park werden nicht gehalten — sie bewegen sich frei über 660 Hektar Parkfläche, auf die Tempelgelände, durch die Straßen und gelegentlich auch durch jemandes Einkaufstüte. Es sind rund 1.200 Tiere. Der Shinto-Überlieferung nach kam der Gott Takemikazuchi auf einem weißen Hirsch nach Nara, weshalb die Hirsche als heilige Boten gelten; jahrhundertelang waren sie gesetzlich geschützt und sind bis heute ein nationales Naturdenkmal. Shika Senbei (Hirschkekse) werden überall im Park von Verkäufern für ¥200 pro Packung angeboten. Viele Hirsche haben gelernt, den Kopf zu senken, bevor sie einen bekommen — ein Verhalten, das über Generationen des Kontakts mit Besuchern weitergegeben wurde. Der Park verbindet Todaiji, Kasuga Taisha, Kofukuji und das Nationalmuseum Nara zu einem zusammenhängenden, bequem zu Fuß erkundbaren Gebiet.

Eintritt: Frei (öffentlicher Park) · jederzeit geöffnet
Hirschkekse: Shika Senbei ¥200/Packung (~1,30 US$)
Hinweis: Hirsche sind sanft, aber hartnäckig — halte Taschen geschlossen, sobald Kekse zum Vorschein kommen
Kasuga-Taisha-Schrein Nara — Reihen hängender Bronzelaternen unter einem zinnoberrot lackierten Gang, umgeben von altem Wald 3
Kasuga-Taisha-Schrein (春日大社)
SHINTO-SCHREIN · 2.000 LATERNEN · UNESCO-WELTKULTURERBE

Der Weg zum Kasuga Taisha führt durch den Wald, beidseitig gesäumt von Steinlaternen, die Gläubige über viele Jahrhunderte aufgestellt haben — insgesamt mehr als 2.000. Wenn sich die Bäume über dir schließen und sich der Gang aus Laternen vor dir erstreckt, verändert sich die Stimmung vom Park hin zu etwas Älterem und Stillerem. Der Schrein wurde 768 n. Chr. gegründet und ist den Schutzgottheiten des Fujiwara-Clans und Naras selbst geweiht. Im Inneren drängen sich über 1.000 hängende Bronzelaternen unter den zinnoberroten Gängen; zweimal im Jahr, im Februar und August, werden beim Mantoro-Fest alle Laternen gleichzeitig entzündet — tausende Flammen in völliger Dunkelheit, ein Anblick, für den Besucher eigens wiederkommen. Das äußere Gelände kann man kostenlos begehen; das innerste Heiligtum kostet ¥500.

Öffnungszeiten: täglich 06:30–17:00
Eintritt: äußeres Gelände frei · inneres Heiligtum ¥500 (~3,30 US$)
Anfahrt: 15 Gehminuten östlich des Todaiji durch den Nara-Park
Bitte beachten: Kasuga Taisha ist ein aktiver Ort der Shinto-Verehrung, der täglich von Gläubigen aus der Umgebung besucht wird. Bitte sprich leise, kleide dich zurückhaltend und fotografiere respektvoll.
Kofukuji-Tempel Nara — die 50 Meter hohe fünfstöckige Pagode, gespiegelt im Sarusawa-Teich unter blauem Himmel 4
Kofukuji-Tempel (興福寺)
DIE PAGODE IN NARAS SKYLINE · SCHATZKAMMER BUDDHISTISCHER KUNST · UNESCO-WELTKULTURERBE

Kofukujis fünfstöckige Pagode — 50 Meter hoch, seit 730 n. Chr. erhalten und über die Jahrhunderte fünfmal nach Bränden wiederaufgebaut — ist der Anblick, den die meisten gleich nach ihrer Ankunft in Nara fotografieren, perfekt gespiegelt im Sarusawa-Teich an ihrem Fuß. Der Tempel wurde 710 vom Fujiwara-Clan gegründet, im selben Jahr, in dem Nara Japans Hauptstadt wurde, und diente über Generationen als deren Familientempel. Die Schatzhalle Kokuhokan beherbergt eine der schönsten Sammlungen buddhistischer Skulpturen Japans: Die achtarmige, dreigesichtige Ashura-Figur (734 n. Chr.) zieht besondere Aufmerksamkeit auf sich wegen des Ausdrucks von Kummer auf jedem ihrer drei Gesichter. Die achteckige Hokuen-do und die Östliche Goldene Halle sind saisonal geöffnet.

Öffnungszeiten: Schatzhalle 09:00–17:00 · Sarusawa-Teich: immer frei zugänglich
Eintritt: Schatzhalle Kokuhokan ¥700 (~4,60 US$)
Anfahrt: 5 Gehminuten östlich der Kintetsu-Nara Station
Isuien-Garten Nara — klarer, spiegelnder Teich in einem traditionellen japanischen Garten, mit dem Todaiji-Tempel und grünen Hügeln im Hintergrund 5
Isuien-Garten (依水園)
„BORROWED-VIEW“-GESTALTUNG · GARTEN AUS ZWEI EPOCHEN · TODAIJI ALS KULISSE

Isuien ist eines der gelungensten Beispiele für Shakkei — geliehene Landschaft — in Japan. Der Garten ist so angelegt, dass dein Blick, wo du auch stehst, ganz natürlich vom Teich und den Steinwegen vor dir über die Gartenmauer hinweg zu Todaijis großem Dach und dem Wakakusa-Berg dahinter wandert, die Teil der Komposition werden, ohne von ihr eingefasst zu sein. Der Garten besteht aus zwei Bereichen: dem älteren westlichen Teil (17. Jahrhundert) und dem neueren östlichen Teil (Ende 19. Jahrhundert), verbunden durch einen Pfad, der zwischen moosbewachsenen Steinarrangements, geharktem Kies und Wasser hindurchführt. Hier ist es auf eine Weise ruhig, wie es der Hauptpark selten ist — kaum jemand bleibt lange genug, und genau das ist deine Chance.

Öffnungszeiten: 09:30–16:30 · dienstags geschlossen (bzw. am Folgetag, wenn Feiertag) sowie Ende September
Eintritt: ¥1,200 (~8 US$) inkl. Neiraku-Kunstmuseum
Anfahrt: 5 Gehminuten westlich des Todaiji · gegenüber dem Yoshikien-Garten
Wakakusayama Nara — dreistufiger Grashügel in leuchtendem Grün mit Blick über die Stadt Nara und die hölzernen Tempeldächer unten 6
Wakakusayama (若草山)
DREISTUFIGER GRASHÜGEL · 342 METER · STADTBLICK · WEIDENDE HIRSCHE

Der Wakakusayama ist ein grasbewachsener Hügel, der in drei klar voneinander getrennten Stufen ansteigt — von unten wirkt das fast bewusst gestaltet, als hätte jemand die Landschaft gestapelt. Der 342 Meter hohe Gipfel bietet ein ungehindertes 180-Grad-Panorama: Naras Tempeldächer, die Wälder von Kasugayama und die Stadt, die sich nach Westen in die Yamato-Ebene ausbreitet. Den ganzen Tag über weiden Hirsche an den Hängen. Jeden Januar wird der ganze Hügel für die Brandzeremonie Wakakusa Yamayaki in Brand gesetzt — der Hang lodert rund eine halbe Stunde lang in einer Winternacht, eines der spektakulärsten saisonalen Schauspiele Japans. Der Hügel ist von März bis Ende November geöffnet; Eintritt ¥150.

Öffnungszeiten: Mär–Nov 09:00–17:00 (Okt–Nov bis 17:30) · Dez–Feb geschlossen, außer am Yamayaki-Tag
Eintritt: ¥150 (~1 US$)
Anfahrt: 10 Gehminuten nordöstlich des Kasuga Taisha
Tipp: Am späten Nachmittag färbt das Licht das Gras golden und die Hirsche ziehen gern die Hänge hinauf — gute Bedingungen sowohl zum Fotografieren als auch einfach zum stillen Verweilen.
Naramachi-Viertel Nara — schmale Gasse mit alten, grau verholzten Machiya-Kaufmannshäusern, hängenden Ladenschildern, ein traditionelles japanisches Straßenbild 7
Naramachi (ならまち)
KAUFMANNSVIERTEL · MACHIYA-CAFÉS · GASSEN DER ALTSTADT

Nach einem Vormittag voller großer und ehrwürdiger Dinge bietet Naramachi etwas anderes: ein Viertel, das sich noch immer bewohnt anfühlt. Das Gebiet südlich der Sanjo-dori bewahrt ein dichtes Gefüge aus Machiya — traditionellen Kaufmannshäusern, schmal an der Front und tief, erbaut in der Edo- und Meiji-Zeit. Manche sind noch Privathäuser; viele wurden zu Cafés, Kunsthandwerksläden, Textilateliers, kleinen Restaurants und unabhängigen Galerien. Das von der Stadt betriebene Koshino Ie (freier Eintritt, 09:00–17:00) bewahrt das originale Innere eines Machiya, damit du den Grundriss verstehst — den tiefen, schmalen Schnitt, den Arbeitsraum mit Lehmboden, die Wohnräume im hinteren Teil — bevor du die noch betriebenen Läden des Viertels erkundest. Plane zwei bis drei Stunden für einen entspannten Bummel ein.

Öffnungszeiten: die meisten Läden 10:00–17:00 · Koshino Ie frei 09:00–17:00 (montags geschlossen)
Anfahrt: 10 Gehminuten südlich des Sarusawa-Teichs oder der Kintetsu-Nara Station
Tipp: Am besten am Nachmittag, nach einem Vormittag im Nara-Park
Horyuji-Tempel Nara — fünfstöckige Pagode, erbaut 607 n. Chr., das älteste erhaltene Holzbauwerk der Welt, unter klarem Himmel 8
Horyuji-Tempel (法隆寺)
DIE ÄLTESTEN HOLZBAUTEN DER WELT · GEGRÜNDET 607 N. CHR. · UNESCO-WELTKULTURERBE

Horyuji wurde 607 n. Chr. von Prinz Shotoku gegründet und enthält Bauwerke, die in irgendeiner Form seit 1.400 Jahren stehen — damit beherbergt er die ältesten erhaltenen Holzgebäude der Welt. Die fünfstöckige Westpagode ist 32 Meter hoch und wurde mit einem zentralen Säulensystem errichtet, das seismische Energie durch Nachgeben statt durch Starrheit aufnimmt — ein konstruktiver Ansatz, der viele moderne Methoden überdauert hat. Beim Gang durch den westlichen Bezirk (Saiin Garan) bist du von Holz umgeben, das gefällt wurde, als das Byzantinische Reich noch bestand. Der Maßstab ist stiller als beim Todaiji, der Andrang geringer und das Gefühl des Alters greifbarer.

Öffnungszeiten: 08:00–17:00 (Feb–Nov) · 08:00–16:30 (Dez–Jan)
Eintritt: ¥1,500 (~10 US$) Erwachsene · inkl. der Bezirke Saiin und Toindo
Anfahrt: JR Horyuji Station, dann 20 Minuten zu Fuß oder mit dem Bus; 30 Minuten mit dem Bus ab JR Nara Station
Hinweis: Horyuji liegt 12 km südlich des Nara-Parks — plane ihn als eigenen halben Tag ein oder verbinde ihn mit der Fahrt zwischen Kyoto und Nara.
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Yoshikien-Garten (吉城園)
MOOSGARTEN · TEICH · TEEZEREMONIE · FREI FÜR AUSLÄNDISCHE BESUCHER

Etwas, das die meisten Nara-Besucher verpassen: Yoshikien, direkt gegenüber dem Isuien-Garten auf der anderen Seite der Gasse, bietet freien Eintritt für nicht-japanische Besucher gegen Vorlage einer nicht-japanischen Verkehrskarte oder eines ausländischen Reisepasses. Der Garten gliedert sich in drei zusammenhängende Bereiche — einen Moosgarten, in dem ein tiefgrüner Teppich jeden Stein und jede Wurzel bedeckt; einen Teichgarten, dessen klares Wasser das Blätterdach spiegelt; und einen Teezeremonie-Garten mit einem traditionellen Teehaus. Er ist kleiner und weniger fotografiert als Isuien und oft merklich ruhiger, was ihn besser dafür macht, sich einfach hinzusetzen und eine Weile zu bleiben. Ein Vormittag zwischen Isuien und Yoshikien, mit dem Todaiji über der Mauer im Blick, gehört zu den gemächlichen Freuden Naras.

Öffnungszeiten: 09:00–17:00 · dienstags geschlossen (bzw. am Folgetag) sowie Ende September
Eintritt: frei für ausländische Besucher (nicht-japanische IC-Karte oder Reisepass vorzeigen)
Anfahrt: 5 Gehminuten westlich des Todaiji · neben dem Isuien-Garten
Kasugayama-Urwald Nara — uralte Bäume, durch deren Blätterdach das Licht fällt, ein seltener intakter Urwald und UNESCO-Weltkulturerbe 10
Kasugayama-Urwald (春日山原始林)
UNBERÜHRT SEIT 841 N. CHR. · 175 BAUMARTEN · UNESCO-WELTKULTURERBE

Hinter dem Kasuga-Taisha-Schrein beginnt ein Wald, in dem seit 841 n. Chr. weder Holz geschlagen noch gejagt wurde — seit das Gebiet für heilig erklärt und unter dauerhaften Schutz gestellt wurde. Das sind fast 1.200 Jahre ununterbrochenes Wachstum. Das Ergebnis ist ein seltener intakter Urwald mitten in einer japanischen Stadt: über 175 Baumarten, seltene Vögel, Insekten, die es sonst nirgends in der Nähe gibt, und Wanderwege, die an einem Wasserfall und kleinen Höhlen mit eingemeißelten alten Buddha-Figuren vorbeiführen. Den Wald kann man von hinter dem Kasuga Taisha aus betreten, und Pfade führen nach Norden bis zum Gipfel des Wakakusayama — eine Wanderung von 3–5 Kilometern, je nach Route. Der Wald selbst ist frei zugänglich.

Eintritt: Frei · Ankunft vor 15:00 empfohlen, bevor die Pfade dunkler werden
Anfahrt: Eingang hinter dem Kasuga-Taisha-Schrein
Schuhwerk: Wander- oder Trekkingschuhe — Wurzeln und nasse Steine auf dem Weg
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So teilst du dir deine Zeit in Nara ein

Alles im Hauptparkbereich liegt zu Fuß beieinander. Nur Horyuji erfordert eine eigene Anreise.

Bereich Nara-Park
HIER STARTEN · ALLES ZU FUSS VERBUNDEN

Todaiji → Hirsche → Kasuga Taisha → Yoshikien → Isuien → Wakakusayama. Alles liegt höchstens 30 Gehminuten voneinander entfernt. Wenn du um 08:00 startest und dir einen ganzen Tag Zeit nimmst, schaffst du alle zehn oben genannten Sehenswürdigkeiten außer Horyuji.

Zeitbedarf: halber bis ganzer Tag · Vom Bahnhof: 15–25 Gehminuten ab Kintetsu-Nara
Kofukuji + Naramachi
NAH AM BAHNHOF · GUT FÜR DEN NACHMITTAG

Kofukuji liegt 5 Gehminuten von der Kintetsu-Nara Station; der Sarusawa-Teich befindet sich direkt vor der Pagode für genau diesen Spiegelungsschnappschuss. Geh von dort nach Süden ins Naramachi für den Nachmittag — die Cafés und Läden sind von 12:00–17:00 am schönsten.

Zeitbedarf: 2–3 Stunden · Vom Bahnhof: 5 Gehminuten
Horyuji-Tempel
EIGENER HALBER TAG NÖTIG · 12 KM SÜDLICH

Horyuji liegt zu weit, um ihn bequem an einem Tag mit dem Nara-Park zu verbinden. Fahr früh mit dem JR-Zug zur Horyuji Station, verbring den Vormittag dort und kehr am Nachmittag in den Nara-Park zurück — oder bau ihn als Zwischenstopp in die Fahrt zwischen Kyoto und Nara ein.

Zeitbedarf: halber Tag · Zug: JR Horyuji Station, ~10 Min ab JR Nara Station
Anreise nach Nara
AB KYOTO 35–45 MIN · AB OSAKA 35–40 MIN

Steuere die Kintetsu-Nara Station an — sie liegt viel näher am Nara-Park als die JR Nara Station. Von Kyoto: Kintetsu Limited Express ¥1,280, 35 Minuten. Von Osaka (Namba): Kintetsu Express ¥680, 35–40 Minuten. Die JR Nara Line ab Kyoto ist günstiger (¥720), aber langsamer, und vom Bahnhof kommen 15 Minuten Fußweg dazu. Sieh dir den Nara-Stadtführer → an.

Reisezeit: 35–70 Min ab Kyoto / Osaka · Zug: Kintetsu empfohlen
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Nara-Touren — Tagesausflüge, geführte Spaziergänge & kulturelle Erlebnisse

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Häufig gestellte Fragen

FAQ — bevor du nach Nara aufbrichst

Wie viele Tage brauchst du in Nara — Tagesausflug oder Übernachtung?
Ein halber bis ein ganzer Tag reicht für die wichtigsten Highlights im Nara-Park: Todaiji, Kasuga Taisha, Kofukuji und die Hirsche. Kommen noch der Isuien-Garten, Naramachi und der Wakakusayama dazu, brauchst du einen ganzen Tag ohne Stress. Willst du auch den Horyuji-Tempel sehen, ist eine Übernachtung sinnvoller. Nara liegt mit dem Zug 35–45 Minuten von Kyoto und 35–40 Minuten von Osaka entfernt und ist damit der ideale Tagesausflug von beiden Städten aus.
Darf man die Hirsche im Nara-Park füttern, und sind sie ungefährlich?
Ja — überall im Park werden Hirschkekse namens Shika Senbei für rund ¥200 pro Packung (~1,30 US$) verkauft. Die Hirsche sind an Menschen gewöhnt und viele haben gelernt, den Kopf zu senken, bevor sie einen bekommen. Sie sind sanft, aber hartnäckig — halte deine Taschen geschlossen, sobald die Kekse zum Vorschein kommen, sonst zupfen sie an Kleidung oder Taschen. Die Hirsche sind ein nationales Naturdenkmal und eine geschützte Art; etwas anderes als Shika Senbei zu füttern ist verboten.
Wie sind die Öffnungszeiten und der Eintrittspreis des Todaiji?
Todaijis Daibutsuden (Halle des Großen Buddha) ist 07:30–17:30 (April–Oktober) und 08:00–17:00 (November–März) geöffnet. Der Eintritt kostet ¥600 (~4 US$) für Erwachsene und ¥300 für Grundschulkinder. Hinter der Statue steht eine Holzsäule mit einem Loch im selben Durchmesser wie eines der Nasenlöcher des Buddha — der Legende nach bringt es Erleuchtung, wenn man hindurchkriecht. Kinder passen mühelos durch; Erwachsene müssen sich vielleicht zwängen. Sieh dir den Nara-Stadtführer für Unterkünfte in der Nähe des Tempels an.
Wie komme ich von Kyoto oder Osaka nach Nara?
Von Kyoto: Kintetsu Limited Express ab Kintetsu Kyoto Station, ¥1,280, etwa 35 Minuten, Ankunft an der Kintetsu-Nara Station (5 Gehminuten vom Nara-Park). Alternativ kostet die JR Nara Line ab Kyoto Station ¥720 und braucht 45–70 Minuten bis zur JR Nara Station, dann sind es 15 Minuten zu Fuß. Von Osaka (Namba): Kintetsu Express, ¥680, etwa 35–40 Minuten bis zur Kintetsu-Nara Station. Die Kintetsu-Route ist wegen ihrer Nähe zu den Sehenswürdigkeiten sehr zu empfehlen.
Wann ist die beste Reisezeit für Nara?
Der Frühling (März–Mai) bringt Kirschblüten in den Nara-Park — Hirsche zwischen den Blüten gibt es in dieser Kombination sonst nirgendwo auf der Welt. Im Herbst (Oktober–November) färbt sich der Kasugayama-Wald leuchtend rot und orange. Der Winter (Dezember–Januar) bedeutet wenige Menschen und gelegentlich leichten Schnee auf den Hirschen und Tempeldächern — viele Besucher sagen, das sei der eindrücklichste Besuch von allen. Meide die Golden Week (Ende April bis Anfang Mai) und große nationale Feiertage, wenn der Andrang stark zunimmt.