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🏮 Noge-Viertel · Yokohama

Noge — Retro-Izakaya-Gassen, winzige Bars & Yokohama bei Nacht

Wenn die Sonne sinkt, gehen in den engen Gassen die Vorhänge nach und nach hoch — Noge ist Yokohamas Retro-Nachtviertel, fast 600 kleine Läden, zusammengedrängt in den Hintergassen, nur ein paar Minuten von Sakuragicho. Wir haben für dich zusammengetragen, welche Läden sich lohnen, wie du dich von Bar zu Bar hangelst, den kostenlosen Zoo für tagsüber und was du vorher wissen solltest — alles auf einer Seite.

Fang hier an

In Yokohama gibt es jede Menge hohe Türme zu bestaunen —aber das Herz der Nacht ist eine alte Gasse namens Noge

Stell dir ein Viertel vor, das tagsüber wie eine Reihe heruntergelassener Rollläden aussieht — verblasste alte Schilder, eine sich drehende Barbier-Stange — aber sobald es auf fünf Uhr zugeht, gleiten die Ladenvorhänge (Noren) nach und nach hoch, die roten Laternen gehen an und von den Theken weht der Duft von gegrilltem Yakitori herüber. Das ist Noge, Yokohamas Viertel zum Essen und Trinken nach Einbruch der Dunkelheit, mit fast 600 kleinen Läden, dicht gedrängt in den engen Gassen. Seit den Nachkriegsjahren wird hier getrunken, und die Atmosphäre hat sich kaum verändert — deshalb vergleicht man es so gern mit Tokios Golden Gai. Der Unterschied: Die Preise sind hier viel sanfter als im Zentrum von Tokio.

Diese Seite bringt dir Noge näher, damit du dich auskennst — welche Arten von Läden es gibt, wie du dich für den größten Spaß von einem zum nächsten hangelst, was du tagsüber unternehmen kannst (ein kostenloser Zoo) und was du wirklich vorher wissen solltest: dass die Läden abends bis spät öffnen, die Plätze knapp sind und manche Lokale immer noch nur Bargeld nehmen. Wenn du die echt lokale Seite von Yokohama sehen willst — nicht nur das Riesenrad an der Bucht — dann ist Noge der richtige Ort zum Bummeln.

🏮 Ganz ehrlich, bevor wir loslegen: Noge ist ein Abendviertel — die meisten Läden öffnen ab etwa 17:00 Uhr, und tagsüber ist die Gegend ruhig und die Läden geschlossen. Wenn du am Tag kommst, geh zuerst in den Nogeyama-Zoo (Eintritt frei) und komm dann abends wieder · viele der kleinen Läden nehmen nur Bargeld und haben wenige Plätze, also bring Bargeld mit und sei bereit, auf einen Platz zu warten.
🏮
Retro der Shōwa-Zeit
Enge Gassen, alte Schilder, Nachkriegs-Flair — Yokohamas Antwort auf Golden Gai.
🍶
Fast 600 kleine Läden
Izakaya, Stehbars, Yakitori und Motsu-nikomi, abends bis spät geöffnet.
🚃
Direkt an Sakuragicho
Etwa 3 Gehminuten vom Bahnhof; ~30–40 Minuten von Tokio.
🦒
Ein kostenloser Zoo am Tag
Nogeyama-Zoo, Eintritt frei, geöffnet 9:30–16:30 (montags geschlossen).
Kenn die Läden, bevor du losziehst

Welche Arten von Lädendu in Noge findest

In Noges Gassen gibt es nicht nur Izakaya — verschiedene Ladentypen reihen sich nebeneinander. Wenn du die Unterschiede zuerst kennst, findest du leichter den richtigen Ort und das Bar-Hopping macht mehr Spaß (die Preise unten sind grobe Schätzungen pro Person und variieren je nach Laden).

LadentypStimmungWas dich erwartetGrobes Budget/Person
IzakayaIzakaya · japanische KneipeIm Sitzen trinkenSashimi, Gegrilltes, Sake, kleine Gerichte¥2.000–4.000
StehbarStanding Bar · TachinomiSchnell im Stehen trinkenBier, Highballs, ein Anstoßen mit dem Nachbarn¥1.000–2.500
Yakitori-LadenYakitori · gegrillte HähnchenspießeThekenplätzeÜber Holzkohle gegrillte Hähnchenspieße, Bier vom Fass¥1.500–3.000
Motsu-nikomi-LadenMotsu-nikomi · geschmorte InnereienTief lokalIn Miso geschmorte Innereien, dazu Hoppy¥1.200–2.500
Jazzbar / Live HouseJazz Bar · Live HouseLive-MusikGetränke + Eintritt für die Show¥3.000–5.000
Snack / kleine BarSnack Bar · inhabergeführte BarMit der Wirtin plaudernGetränke, Karaoke, manchmal eine Sitzgebühr¥2.500–5.000
💴 Was du zum Thema Geld wissen solltest: viele der kleinen Lokale nehmen immer noch nur Bargeld, besonders Stehbars und ältere Läden · japanische Izakaya berechnen oft eine Sitzgebühr (Otoshi/Tischgebühr) von rund 300–500 Yen pro Person, serviert mit einem kleinen Vorspeisen-Tellerchen — das ist ein normaler Brauch, keine Abzocke · du kannst immer auf das Schild am Eingang schauen oder fragen, bevor du dich hinsetzt.
Was du tun & sehen kannst

6 Dinge, dieNoge zu Noge machen

Von den Gassen mit roten Laternen bei Nacht bis zum kostenlosen Zoo am Tag — das sind die Dinge, die du bei deinem Besuch abhaken solltest, wobei es vor allem ums Bummeln und das Ausprobieren mehrerer Läden geht statt sich nur in einem festzusetzen.

Izakaya-Gassen im Noge-Viertel von Yokohama bei Nacht, mit roten Laternen und Retro-Neonschildern 🏮 Herz des Viertels1
Noge Izakaya-Gassen
Noge Yokocho · Trinkgassen

Das Herz des Viertels ist das Labyrinth aus engen Gassen mit fast 600 kleinen Läden, dicht an dicht. Am Abend gehen die roten Laternen und alten Neonschilder alle auf einmal an; gehst du hindurch, weht dir aus jeder Tür der Duft von Gegrilltem und das Klirren von Gläsern entgegen. Der echte Reiz liegt nicht in einem einzelnen Laden — sondern im Herumschlendern und Hineinschlüpfen in den, der dir gerade ins Auge fällt.

📍Lage: Westseite des Bahnhofs Sakuragicho · Stadtbezirk Naka, Yokohama
🕔Öffnungszeiten: Läden öffnen ab etwa 17:00 · am vollsten nach Feierabend, gegen 19:30
🚆Anfahrt: Bahnhof Sakuragicho (JR/Blue Line), dann rüber auf die Noge-Seite, ~3 Min.
💡Tipp: Komm vor 18:00, um dir einen Thekenplatz zu schnappen, bevor die Feierabend-Menge hereinströmt.
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🍶 🍻 So machen's die Einheimischen2
Bar-Hopping von Laden zu Laden
Bar Hopping · Hashigo-zake

Die Einheimischen machen Noge so, dass sie sich nie an einem Ort festsetzen — in jedem Laden ein Getränk und ein kleines Gericht bestellen und dann weiterziehen (die Japaner nennen es Hashigo-zake, "Leiter-Trinken"). Weil die Läden winzig sind, nur 6–10 Plätze, kannst du beim Weiterziehen mehrere Stile probieren und machst gleichzeitig einen Platz für jemand anderen frei.

🍢Fang an mit: einem Yakitori-Laden oder einer Stehbar, dann weiter zu einem Motsu-nikomi-Laden/einer Bar
💴Budget: ~¥1.000–2.000/Laden · 3 Läden rund ¥4.000–6.000
🗣️Sprache: englische Speisekarten sind selten — halt eine Übersetzungs-App bereit und zeig zum Bestellen darauf
💡Tipp: Allein loszuziehen macht hier Spaß — Stehbars sind ideal, um allein zu sitzen und mit dem Nachbarn ins Gespräch zu kommen.
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🦒 🆓 Tagsüber · Eintritt frei3
Nogeyama-Zoo
Nogeyama Zoo

Ein Zoo mitten in der Stadt mit freiem Eintritt, seit 1951 geöffnet, mit rund 1.800 Tieren aus mehr als 80 Arten — Giraffen, Löwen, Kleine Pandas und mehr. Er ist kompakt genug, um ihn in gut einer Stunde komplett zu sehen, und passt als Tagesprogramm perfekt zu diesem Viertel, weil die Läden zum Essen und Trinken da noch nicht geöffnet haben.

🕤Öffnungszeiten: 9:30–16:30 (letzter Einlass 16:00) · montags geschlossen (fällt ein Feiertag darauf, schließt er am nächsten Tag)
🎟️Eintritt: kostenlos (Sondertage zur Schließung auf der offiziellen Seite prüfen)
🚆Anfahrt: Vom Bahnhof Sakuragicho den Hügel hinauf zum Nogeyama-Park, ~10 Min.
💡Tipp: Im Mai und Oktober täglich geöffnet · super für Kinder oder um einen Nachmittag vor den Abenddrinks zu füllen.
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🎷 🎶 Live-Musik4
Jazzbars und Live Houses
Jazz Bars · Live Houses

Yokohama hat tiefe Jazz-Wurzeln, die bis in die Zeit der Hafenöffnung zurückreichen, und Noge ist das Herz der Jazz-Szene der Stadt. Mehrere alteingesessene Jazzbars verstecken sich in den Gassen und spielen abends Live-Sets in intimer Atmosphäre, in der du sitzen, an einem Drink nippen und die ganze Nacht zuhören kannst.

🎵Was läuft: Jazzbars und Live Houses mit Live-Sets am Abend
💴Budget: meist ein Eintritt von rund ¥3.000–5.000 inklusive einem Getränk (je nach Location)
🕢Öffnungszeiten: Sets starten oft ab etwa 19:30
💡Tipp: Manche Lokale sind klein — schau dir die Set-Zeiten an, reservier vorher und bring zur Sicherheit Bargeld mit.
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🍢 🏮 Unter den Gleisen5
Pio City & Noge Food Alley
Pio City · Noge Tabemono Yokocho

Pio City ist ein klassisches Restaurant-Gebäude unter den Bahngleisen nahe dem Bahnhof Sakuragicho, bekannt für "Hoppy" (ein Getränk im traditionellen Stil). Noge Tabemono Yokocho — die "Noge Food Alley" — ist das urigste Yokocho des Viertels, mit Läden, die sich Schulter an Schulter in einem echten Shōwa-Gewimmel drängen.

🍶Bekannt für: Hoppy, Essen und kleine Gerichte, das Flair eng zusammengedrängter alter Läden
📍Lage: Pio City unter den Gleisen nahe dem Bahnhof · die Food Alley mitten in Noge
🕔Öffnungszeiten: meist abends bis spät (je nach Laden)
💡Tipp: Die Plätze sind sehr begrenzt — zu zweit passt es etwa. Bring Bargeld mit für Läden, die keine Karten nehmen.
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🚶 🌃 In der Nähe weitermachen6
Isezakicho & Yoshidamachi
Isezakicho · Yoshidamachi

Geh von Noge auf die andere Seite hinüber und du erreichst Isezakicho, eine lange Fußgänger-Einkaufsstraße, und Yoshidamachi, ein Viertel, in dem sich alte Läden mit internationalen mischen. Wenn du noch nicht nach Hause willst, zieh hierher weiter — die Atmosphäre unterscheidet sich ein wenig von Noges Gassen, offener und belebter.

🛍️Was es hier gibt: die Fußgänger-Einkaufsstraße Isezakicho · internationale Bars und Lokale rund um Yoshidamachi
📍Lage: Auf der anderen Seite des Ooka-Flusses von Noge aus, ein leichter Spaziergang
🚆Anfahrt: Nahe Bahnhof Kannai und Hinodecho (Hinodecho · Keikyu)
💡Tipp: Häng sie zu einer Tour aneinander: Zoo am Tag → Noge am Abend → weiter nach Isezakicho.
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Was du essen & trinken solltest

Wenn du erst mal in Noge bist —was solltest du probieren?

Der Reiz liegt hier in der Küche der kleinen Läden und den Bar-Snacks, nicht im Fine Dining — das sind die drei Dinge, die du beim Bar-Hopping mindestens einmal bestellen solltest.

PROBIER #1
Über Holzkohle gegrillte Yakitori

Über Holzkohle gegrillte Hähnchenspieße sind der klassische Begleiter zu einem Bier vom Fass und in fast jeder Gasse zu finden. Bestell sie Spieß für Spieß — es gibt Brust, Haut, Leber und verschiedene Innereien-Stücke — und wähl zwischen Salz (Shio) oder Sauce (Tare). Die Preise starten bei rund 100–200 Yen pro Spieß, ein toller Einstieg in den Abend.

PROBIER #2
Motsu-nikomi + Hoppy

Motsu-nikomi — Innereien, sanft in heißer Miso- oder Sojabrühe geschmort — ist das tief lokale Gericht eines alten Trinkviertels. Kombinier es mit Hoppy, einem leichten, milden Getränk aus Malz und Shochu, das den Geldbeutel schont. Es ist die Kombination, die Noges Stammgäste seit Generationen bestellen.

PROBIER #3
Saisonales Sashimi & Meeresfrüchte

Yokohama ist eine Hafenstadt, deshalb haben viele Izakaya frisches Sashimi und Meeresfrüchte der Saison. Bestell kleine Gerichte zum Teilen, dazu gekühlten Sake — ein Snack, der zur Hafenstadt-Stimmung passt. Willst du tiefer eintauchen, wo man in Yokohama essen kann? Schau in unseren Food Guide.

🍜 Lieber eine richtige Mahlzeit? In Noge geht es vor allem ums Essen und Trinken nach Einbruch der Dunkelheit. Wenn du auf der Jagd nach Ramen bist, nach der chinesischen Küche in Chinatown oder nach dem Besten von Yokohama insgesamt, öffne unseren Yokohama Food Guide · oder verschaff dir den großen Überblick mit der japanischen Küche insgesamt.
Wo du übernachten kannst

Besuch Nogeals Tagesausflug oder bleib über Nacht

Noge ist kein Ort zum Übernachten, aber sehr leicht zu erreichen — komm als Tagesausflug von Tokio oder Yokohama, oder häng es an einen Kamakura-Tag dran. Wenn du lieber in Ruhe trinkst, ohne zurückhetzen zu müssen, lohnt sich eine Nacht in Yokohama.

🏨 Wenn du nah schlafen und nicht heimhetzen willst: die praktischste Basis ist die Gegend um Sakuragicho/Minato Mirai — zu Fuß bis Noge, mit bequemen Zügen nach Tokio · schau dir unsere Auswahl an in 10 Hotels in Minato Mirai und den Stadtüberblick im Yokohama-Guide · oder such Unterkünfte für deine Reisedaten auf Agoda
🗼
Tagesausflug von Tokio
Der Zug vom Zentrum Tokios nach Sakuragicho dauert etwa 30–40 Minuten, mit reichlich Zeit für die späte Rückfahrt — ideal, wenn deine Reise ohnehin in Tokio liegt.
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Bleib eine Nacht in Yokohama
Wenn du lange trinken willst, übernachte rund um Minato Mirai/Sakuragicho und du kannst zu Fuß aufs Zimmer zurück — kein Stress mit dem letzten Zug.
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Häng es an Kamakura-Enoshima dran
Sieh dir Kamakura und Enoshima am Tag an, nimm dann den Zug nach Yokohama für einen Abend voller Essen und Trinken in Noge — alles an einem Tag.
Wie du hinkommst · Karte

So kommst du nach Nogeund zu den wichtigsten Spots im Viertel

Am einfachsten nimmst du den Zug zum Bahnhof Sakuragicho — er liegt sowohl an der JR-Negishi-/Keihin-Tōhoku-Linie als auch an der U-Bahn-Blue-Line — und gehst dann rüber auf die Noge-Seite, etwa 3 Minuten · die andere Möglichkeit ist der Bahnhof Hinodecho an der Keikyu-Linie, nahe am südlichen Rand des Viertels · vom Zentrum Tokios dauert die Fahrt nach Sakuragicho etwa 30–40 Minuten.

Gut zu wissen vorab

6 Dinge, mit denen ein Abend in Nogereibungslos läuft

🕔
Komm am Abend, nicht am Tag
Die meisten Läden öffnen ab etwa 17:00; tagsüber ist die Gegend ruhig. Wenn du am Tag kommst, mach zuerst den Zoo und komm zum Trinken am Abend wieder.
💴
Bring zur Sicherheit Bargeld mit
Viele kleine Läden und ältere Stehbars nehmen immer noch nur Bargeld. Hab Münzen und kleine Scheine dabei, dann trinkst du ganz entspannt.
🪑
Wenige Plätze — rechne mit Wartezeit
Viele Läden haben nur 6–10 Plätze, eine Gruppe muss sich also vielleicht aufteilen oder warten. Wer vor 18:00 kommt, findet deutlich leichter einen Platz.
🍽️
Kenn die Sitzgebühr (Otoshi)
Izakaya berechnen oft rund 300–500 Yen pro Person, serviert mit einer kleinen Vorspeise — ein normaler Brauch, keine Abzocke.
🗣️
Halt eine Übersetzungs-App bereit
Englische Speisekarten sind selten — nutz eine Übersetzungs-App und zeig zum Bestellen auf das, was die anderen essen. Die Leute hier sind freundlich zu Reisenden, die sich bemühen.
🚉
Achte auf den letzten Zug
Wenn du nach Tokio zurückfährst, merk dir den letzten Zug ab Sakuragicho — oder bleib eine Nacht in Yokohama und trink, ohne auf die Uhr zu schauen.
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Häufig gestellte Fragen

Fragen rund umdas Noge-Viertel

Was ist Noge und was macht den Reiz aus?
Noge ist Yokohamas Retro-Viertel zum Essen und Trinken nach Einbruch der Dunkelheit, ein paar Gehminuten vom Bahnhof Sakuragicho entfernt. Es ist ein Labyrinth aus engen Gassen mit Izakaya, Stehbars und Yakitori-Theken — fast 600 Läden auf kleinem Raum — und einer Atmosphäre, die noch aus den Nachkriegsjahren stammt. Viele vergleichen es mit Tokios Golden Gai, nur ist es deutlich günstiger als das Zentrum von Tokio.
Wann öffnen die Bars in Noge, und lohnt sich ein Besuch am Tag?
Die meisten Läden sind Abendlokale — gegen 17:00 Uhr gehen die ersten Vorhänge hoch, und am vollsten wird es nach Feierabend, so gegen 20 Uhr. Tagsüber ist das Viertel ziemlich ruhig und die Läden geschlossen. Wenn du am Tag etwas unternehmen möchtest, geh in den Nogeyama-Zoo (Eintritt frei, geöffnet 9:30–16:30, montags geschlossen) und komm abends zum Essen und Trinken zurück.
Wie komme ich nach Noge, und welchen Bahnhof nehme ich?
Nimm den Zug zum Bahnhof Sakuragicho — er liegt sowohl an der JR-Negishi-/Keihin-Tōhoku-Linie als auch an der U-Bahn-Blue-Line — und geh dann rüber auf die Noge-Seite, etwa 3 Minuten. Die andere Möglichkeit ist der Bahnhof Hinodecho an der Keikyu-Linie, nahe am südlichen Rand des Viertels. Vom Zentrum Tokios dauert die Fahrt nach Sakuragicho etwa 30–40 Minuten.
Kann man in Noges Bars mit Karte zahlen, oder sollte ich Bargeld dabeihaben?
Viele der kleinen Läden nehmen immer noch nur Bargeld, besonders die Stehbars und älteren Läden — also bring Bargeld in Münzen und kleinen Scheinen mit. Manche Lokale berechnen eine Sitzgebühr (Otoshi/Tischgebühr) von rund 300–500 Yen pro Person, was in japanischen Izakaya ein ganz normaler Brauch ist. Schau auf das Schild am Eingang oder frag einfach, bevor du dich hinsetzt.
Kann ich allein oder ohne Japanischkenntnisse nach Noge?
Allein loszuziehen ist ganz leicht — Stehbars und Thekenplätze sind perfekt für Solo-Gäste. Englische Speisekarten sind allerdings selten, also halt eine Übersetzungs-App bereit und zeig einfach auf das, was die anderen essen. Die meisten Läden sind klein, mit nur 6–10 Plätzen, eine größere Gruppe muss sich also vielleicht aufteilen oder warten. Der Reiz hier ist das Bar-Hopping von Laden zu Laden.
Wie unterscheidet sich Noge von Minato Mirai oder Chinatown?
Minato Mirai ist das moderne Hafenviertel mit Hochhäusern und Riesenrad, und Chinatown ist das Viertel der chinesischen Küche. Noge ist die alte Retro-Seite — enge, urige Gassen, winzige Läden aus der Shōwa-Zeit und Essen und Trinken mit Einheimischen statt mit Touristen. Alle drei liegen in Yokohama, aber in verschiedenen Ecken, und du kannst sie auf einer Tour zu Fuß oder per Bahn verbinden.
Bereit für einen Abend in Noge?

Komm zum Essen und Trinken nach Yokohama bei Nacht
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