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⛩️ Higashiyama-Viertel · Kyoto

Higashiyama — das alte Kyoto, Kiyomizu-dera und die Steinstraßen

Wenn du nur einen halben Tag zum Spazieren in Kyoto hast, dann hier — Kiyomizu-dera auf seiner Holzbühne, die Steingassen Ninenzaka–Sannenzaka, die Yasaka-Pagode am Ende der Gasse, laternenbeleuchtete Schreine und der Abstieg hinunter nach Gion. Das ist das Kyoto, das alle vor Augen haben.

Hier anfangen

Wenn du dir "Kyoto" vorstellst —dann ist dieses Bild Higashiyama

Stell dir eine steile Steingasse vor, niedrige Holzhäuser, die sich von beiden Seiten hereinneigen, eine fünfstöckige Holzpagode, die am Ende der Gasse aufragt, und Menschen, die im Kimono vorbeischlendern — das ist Higashiyama, das Viertel am Fuß der Hügel am östlichen Rand von Kyoto, das das Gesicht der alten Hauptstadt besser bewahrt als jeder andere Ort. Es zieht sich von Kiyomizu-dera, einem Welterbe-Tempel auf seiner gewaltigen Holzbühne, hinunter über die Gassen Ninenzaka–Sannenzaka, die seit über 400 Jahren erhalten geblieben sind, und endet am Yasaka-Schrein und im Maruyama-Park, die direkt in Gion übergehen.

Ehrlich gesagt könntest du den ganzen Tag durch Higashiyama laufen und dich nicht langweilen. Aber wenn deine Zeit in Kyoto knapp ist, dann ist das das erste Viertel, in das wir dich schicken würden. Dieser Guide führt dich Punkt für Punkt hindurch, von Kiyomizu-dera hinunter nach Gion — mit Eintritt, Öffnungszeiten, den nächsten Bahnhöfen, den besten Fotospots und dem einen Timing-Trick, der deine Reise völlig anders wirken lässt als die von allen anderen.

⛩️ Ganz ehrlich, bevor wir loslegen: Higashiyama wird vom späten Vormittag bis in den Nachmittag richtig voll, besonders an Wochenenden und in der Herbstlaub-Saison. Wenn du Fotos der alten Steinstraßen und der Yasaka-Pagode mit fast niemandem darauf willst, komm vor 8–9 Uhr — die Läden haben dann noch nicht geöffnet, aber Atmosphäre und Licht sind am schönsten. Dreh dann später am Vormittag eine Runde zurück zum Essen und Bummeln. Dieser eine Trick verändert den ganzen Tag.
⛩️
Legendäre Tempel
Die Bühne von Kiyomizu-dera über der Stadt + die Zen-Gärten von Kodai-ji, Welterbestätten.
🏮
Alte Steinstraßen
Ninenzaka–Sannenzaka, hölzerne Machiya-Häuser, seit 400 Jahren erhalten.
👘
Im Kimono bummeln
Jede Menge Kimono-Verleihe, dazu die klassische Aufnahme mit der Yasaka-Pagode.
🌙
Direkt nach Gion
Geh hinunter zum Yasaka-Schrein und du bist in Gion, gerade wenn der Abend hereinbricht.
So läuft man es ab

Die goldene Route —bergab, von Kiyomizu nach Gion

Higashiyama zieht sich einen Hang hinauf, der Trick ist also: "oben anfangen und nach unten laufen" — beginne bei Kiyomizu-dera, das am höchsten liegt, und lass dich von dort die Steingassen hinabtreiben. Deine Beine werden es dir danken, verglichen mit dem Aufstieg.

Die Yasaka-Pagode (Hokan-ji), eine fünfstöckige Holzpagode am Ende einer ansteigenden Steingasse in Higashiyama, Kyoto, in der Dämmerung

Die Route, die die meisten nehmen — und die wir empfehlen würden — ist, unten mit Bus oder Keihan anzukommen und dann früh am Morgen die Gojo-zaka-Steigung hinauf zum Kiyomizu-dera zu laufen. Hak die Holzbühne und den Otowa-Wasserfall ab, geh dann über Sannenzaka → Ninenzaka wieder hinunter, halt an der Yasaka-Pagode für Fotos → Kodai-ji → Yasaka-Schrein → Maruyama-Park → und schlüpf am späten Nachmittag nach Gion, gerade wenn der Abend hereinbricht.

🚶 Die tatsächliche Strecke: Der ganze Spaziergang ist gut 2 Kilometer und entspannt, dauert 4–6 Stunden, wenn du für Tempel, Fotos und Essen stehen bleibst · der Stein ist bei Regen rutschig, trag also bequeme Schuhe · stellenweise gibt es Treppen und Rampen.
Was du sehen musst

7 Stopps in Higashiyama,an denen du nicht vorbeigehen solltest

Geordnet, wie du bergab läufst — oben mit Kiyomizu-dera beginnend, die Steingassen hinabtreibend, vorbei an der Pagode, den Schreinen und dem Park, und am Eingang zu Gion endend. In einem halben bis ganzen Tag machbar.

Der Kiyomizu-dera-Tempel, die hölzerne Kiyomizu-Bühne, die über einem grünen Tal in Kyoto hinausragt ⛩️ Welterbe1
Kiyomizu-dera
Kiyomizu-dera · Higashiyama

Der Höhepunkt des Viertels und von Kyoto selbst — eine riesige Holzbühne, die über den Wipfeln aus dem Felshang hinausragt, mit Blick über die ganze Stadt. Sie ist aus ineinandergreifenden Holzbalken gebaut, ohne einen einzigen Nagel. Darunter laden die drei Wasserläufe des Otowa-Wasserfalls zum Trinken ein, die Segen für ein langes Leben, Erfolg im Studium und Liebe schenken sollen (wähl nur einen Wasserlauf).

🎟️Eintritt: Erwachsene ~500 Yen (2026 · Kinder 200 Yen) — prüfe zuerst die offizielle Website
🕗Öffnungszeiten: 6:00–18:00 Uhr (Jul–Aug bis 18:30) · besondere Abendbeleuchtungen bis 21:30 Uhr
🚆Anreise: Keihan Kiyomizu-Gojo, ~12 Min. bergauf, oder Bus 100/206 nach Gojo-zaka/Kiyomizu-michi
💡Tipp: Sei zur Öffnung um 6 Uhr da und du bekommst den Stadtblick im Morgenlicht mit fast niemandem ringsum — das frühe Aufstehen lohnt sich.
Alle Kyoto Sehenswürdigkeiten →
🏮 🚶 Erhaltene Gassen2
Ninenzaka & Sannenzaka
Ninenzaka & Sannenzaka · 二年坂/三年坂

Zwei steile Steingassen unterhalb von Kiyomizu-dera, seit über 400 Jahren der Zugang zum Tempel. Heute reihen sich an beiden Seiten hölzerne Machiya-Häuser, Teehäuser, Kyoto-Süßwarenläden und Souvenirgeschäfte — leicht zu laufen, aber jede Ecke ist fotogen. Der meistfotografierte Ort ist der Starbucks in einem Stadthaus mit Tatami-Boden (Yasaka Chaya), der erste weltweit mit Tatami-Sitzplätzen.

🎟️Eintritt: kostenlos · jederzeit begehbar (Läden öffnen ab etwa 10:00 Uhr)
📍Wo: zwischen Kiyomizu-dera und der Yasaka-Pagode, von einem Ende zum anderen zu Fuß
👘Bekannt für: Kimono-Fotos · Kyoto-Souvenirs · Yatsuhashi-Süßigkeiten
💡Tipp: Die Steine sind bei Regen sehr rutschig · komm früh, bevor die Läden öffnen, für die saubersten Aufnahmen der leeren Straße.
Kyoto Essen →
Die Yasaka-Pagode (Hokan-ji), eine fünfstöckige Holzpagode am Ende der ansteigenden Steingasse Yasaka-dori in Higashiyama 📸 Fotospot3
Yasaka-Pagode (Hokan-ji)
Yasaka Pagoda · Yasaka-no-To · 法観寺

Die meistfotografierte fünfstöckige Holzpagode Kyotos. Der klassische Blickwinkel: mitten auf der ansteigenden Yasaka-dori stehen und nach oben schauen, sodass die Pagode perfekt am Ende der Gasse aufragt, eingerahmt von Holzhäusern zu beiden Seiten — das Motiv, das öfter auf Postkarten und in Reise-Feeds landet als jedes andere in diesem Viertel. Die Pagode gehört zum Hokan-ji-Tempel und reicht Jahrhunderte zurück.

🎟️Eintritt: kostenlos von außen zu fotografieren · das Innere öffnet nur gelegentlich (~500 Yen, wenn es das tut)
📍Wo: am Ende der Yasaka-dori, zwischen Ninenzaka und dem Yasaka-Schrein
🌙Bekannt für: die nachts beleuchtete Pagode, eine völlig andere Stimmung als am Tag
💡Tipp: Komm vor 8 Uhr für eine ruhige Aufnahme · pass auf, wenn du für Fotos auf der Straße stehst — weich dem Verkehr aus.
Weiter nach Gion →
⛩️ 🏮 Neben Gion4
Yasaka-Schrein
Yasaka Shrine · 八坂神社

Der Schrein mit dem zinnoberroten Tor, der genau auf der Linie zwischen Higashiyama und Gion liegt. Drinnen sind nach Einbruch der Dunkelheit Reihen hängender Laternen wunderschön beleuchtet. Er ist Gastgeber des Gion Matsuri, Kyotos berühmtesten Festivals, das den ganzen Juli über stattfindet. Der Eintritt ist frei, er ist rund um die Uhr geöffnet, und Einheimische kommen ganz selbstverständlich zum Beten vorbei.

🎟️Eintritt: kostenlos · täglich rund um die Uhr geöffnet
🚆Anreise: Keihan Gion-Shijo, ~5 Min. zu Fuß · Bus 100/206 bis zur Haltestelle Gion
🌙Bekannt für: nächtliche Laternen · das zinnoberrote Tor an der Shijo · das Gion Matsuri
💡Tipp: Durch das hintere Tor geht es zum Maruyama-Park; durch das vordere auf Gions Hauptstraße — einfach geradeaus weiter.
Gion-Viertel-Guide →
🍁 🌿 Zen-Garten5
Kodai-ji
Kodai-ji · 高台寺

Ein stiller Zen-Tempel, an dem die meisten auf dem Weg nach Kiyomizu einfach vorbeilaufen — aber der Steingarten und das bewaldete Gelände hier sind wunderschön, besonders während des Herbstlaubs Ende November. Der eigentliche Anziehungspunkt ist die Abendbeleuchtung in der Laub-Saison, wenn sich rote Ahornbäume im Garyo-chi-Teich spiegeln und dazu eine Projektion-Mapping-Show auf dem Sandgarten läuft — ein Anblick, den man selten zu sehen bekommt.

🎟️Eintritt: ~600 Yen (2026 · prüfe das Aktuelle vor dem Besuch)
🕗Öffnungszeiten: 9:00–17:30 Uhr (letzter Einlass 17:00) · Herbstlaub-Beleuchtungen bis 22:00 Uhr
📍Wo: oberhalb der Ninenzaka, nahe dem Maruyama-Park, bequem zu Fuß
💡Tipp: Die Beleuchtungssaison (Ende Okt–Anfang Dez) ist der Höhepunkt, den Kyotos Einheimische noch immer leise für sich behalten.
Kyoto Sehenswürdigkeiten →
🌳 🌿 Öffentlicher Park6
Maruyama-Park
Maruyama Park · 円山公園

Der öffentliche Park hinter dem Yasaka-Schrein — ein Ort, um die Beine auszuruhen, und das Bindeglied zwischen Higashiyama und Gion. Es gibt einen Teich, Wege und große schattenspendende Bäume, und Einheimische sitzen hier gerne draußen. Der Star ist die riesige Hänge-Kirschblüte (Shidarezakura) in der Mitte, die im Frühling den ganzen Park mit Menschen füllt; außerhalb der Saison ist es einfach ein schöner Ort zum Schlendern. Eintritt frei.

🎟️Eintritt: kostenlos · immer geöffnet
📍Wo: hinter dem Yasaka-Schrein, neben Kodai-ji, mit einem Durchgang nach Gion
🌳Bekannt für: die riesige Shidarezakura in der Mitte · ein Rastplatz mitten auf dem Weg
💡Tipp: Setz dich hier hin und nimm etwas Wasser, bevor du am Abend weiter nach Gion gehst — das Timing passt perfekt.
Kyoto Stadtführer →
👘 🚶 Schlendern7
Die Hänge von Higashiyama erlaufen + Kimono-Verleih
Higashiyama stroll & kimono

Der eigentliche Reiz dieses Viertels ist kein einzelner Ort — es ist der Spaziergang selbst, durch die Gassen und Wege alter Holz-Machiya zwischen den großen Sehenswürdigkeiten. Viele mieten gleich morgens in einem Laden nahe Kiyomizu oder Gion einen Kimono und verbringen den ganzen Tag mit Fotografieren. Der Verleih beginnt bei etwa ¥3,000–6,000 pro Outfit (inklusive Haarstyling), und er lässt jene Aufnahmen auf den Steinstraßen und an der Yasaka-Pagode wie eine Reise in die Vergangenheit wirken.

👘Kimono-Verleih: ab ~¥3,000–6,000/Outfit (Läden prüfen) · in der Hochsaison vorab buchen
🕗Beste Zeit: früh am Morgen für weniger Menschen · Dämmerung, wenn die Lichter angehen, für einen anderen Look
🍵Halt machen für: die Tee- und Süßwarenläden entlang der Ninenzaka — schlürf einen Matcha als Pause mitten auf dem Weg
💡Tipp: Trag bequeme Schuhe — der Stein ist nicht für Absätze gemacht · gib den Kimono bis zur Frist des Ladens zurück.
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Essen & Trinken

Wofür du anhalten solltestentlang der Steinstraßen

Higashiyama ist voll von Teehäusern, Kyoto-Süßwarenläden und Straßensnacks. Du brauchst keinen großen Plan — halt einfach an, wo es im Vorbeigehen gut aussieht. Aber diese drei sind die, die sich alle bewusst vornehmen zu probieren.

🍵
Matcha & Kyoto-Süßigkeiten
Setz dich in eines der hölzernen Teehäuser entlang der Ninenzaka zu einem heißen Matcha mit einer Wagashi-Süßigkeit — eine Pause für die Beine mitten auf dem Weg. Von manchen Plätzen siehst du sogar die Yasaka-Pagode.
🍡
Snacks unterwegs
Gegrillte Dango, Matcha-Eis, Yaki-imo (geröstete Süßkartoffel) und Yatsuhashi (die Kyoto-Spezialität mit Zimt und roter Bohnenpaste) tauchen in Abständen den ganzen Weg die Steinstraßen hinunter auf.
Der Tatami-Starbucks
Die Filiale Ninenzaka Yasaka Chaya sitzt in einer hölzernen Machiya mit Tatami-Sitzplätzen — die erste weltweit, die das macht. Rechne mit einer Schlange für Fotos; komm früh und es ist deutlich ruhiger.
🍜 Du willst etwas Handfesteres? Higashiyama tendiert eher zu Snacks und Teehäusern. Für eine richtige Kyoto-Mahlzeit (Kaiseki, Udon, Obanzai) wirf einen Blick in den Kyoto-Essensguide, oder öffne den kompletten Japan-Essensguide, um Mahlzeiten für die ganze Reise zu planen.
Hier übernachten

Lohnt es sich, rund umHigashiyama-Gion zu schlafen?

Eine Unterkunft rund um Higashiyama-Gion gibt dir die stimmungsvollste alte Kyoto-Kulisse, die es gibt — du kannst aufwachen und Kiyomizu mühelos vor den Menschenmassen erlaufen. Der Haken sind höhere Preise und Bahnen, die nicht jede Ecke erreichen. Wenn du auf das Budget achtest oder bequeme Anbindung willst, funktioniert es genauso gut, dich nahe dem Bahnhof Kyoto oder im Zentrum von Kawaramachi einzuquartieren und mit Bus oder Keihan nach Higashiyama zu fahren — es sind nur 10–15 Minuten.

🏨 Wie du die Unterkunft wählst: Atmosphäre plus Sightseeing am frühen Morgen = rund um Higashiyama/Gion · bequemes Rein und Raus aus der Stadt = rund um den Bahnhof Kyoto · Essen, Shopping und Nachtleben = Zentrum von Kawaramachi. Sieh dir die Auswahl an, die wir in 10 tolle Hotels in Kyoto zusammengestellt haben, oder öffne den Kyoto-Stadtführer für alle Viertel.
Anreise — Bahnhöfe

Higashiyama erreichenvom Bahnhof Kyoto

Gut zu wissen: Kein Zug fährt direkt bis zum Kiyomizu-dera hinauf. Entweder läufst du vom nächsten Bahnhof den Hügel hinauf oder du nimmst eine der beiden Hauptlinien des Stadtbusses, die direkt am Fuß der Steigung halten.

Stadtbus · Am einfachsten
Linien 100 / 206

Vom Vorplatz des Bahnhofs Kyoto nimmst du die Buslinie 100 oder 206, steigst an Gojo-zaka oder Kiyomizu-michi aus und gehst dann ~10 Minuten den Hügel hinauf zum Kiyomizu-dera · ein Pauschalpreis von rund 230 Yen · die Busse sind zu Stoßzeiten langsam und voll, plane also extra Zeit ein.

Keihan-Zug
Kiyomizu-Gojo / Gion-Shijo

Auf der Keihan-Linie steigst du an Kiyomizu-Gojo (~12 Min. bergauf zum Kiyomizu) oder Gion-Shijo (~5 Min. zum Yasaka-Schrein und nach Gion) aus · ideal, wenn du aus Osaka oder von der Kamo-Fluss-Seite kommst, und besser als der Bus, um dem Verkehr auszuweichen.

U-Bahn
Higashiyama (Tozai)

Auf der Tozai-U-Bahn-Linie steigst du an der Station Higashiyama für das nördliche Ende des Viertels aus (Kodai-ji / Maruyama / Gion) · wenn du bei Kiyomizu startest, sind Bus oder Keihan näher · so oder so ist das ganze Viertel ein bequemer Spaziergang bergab.

🚶 Was wir tatsächlich machen: mit Bus oder Keihan nach unten fahren, früh am Morgen zum Kiyomizu-dera hinauflaufen und dann den langen Weg wieder hinunter durch die Steinstraßen, die Pagode und die Schreine bis nach Gion — den ganzen Tag kein weiteres Verkehrsmittel nötig, das spart Geld und Zeit.
Beide zusammen besuchen

Von Higashiyama hinunter und du bist in Gion

Higashiyama und Gion sind Schwester-Viertel, an einem Tag bequem zusammen zu schaffen, getrennt nur durch den Yasaka-Schrein — geh am späten Nachmittag von Kiyomizu hinunter und komm in Gion an, wenn die Lichter angehen, der beste Moment überhaupt.

Die Hanamikoji-Straße in Gion, Kyoto, gesäumt von Machiya-Häusern aus dunklem Holz und traditionellen Teehäusern

Gion ist Kyotos historisches Geisha-Viertel. Die Hanamikoji-Straße ist gesäumt von Machiya-Teehäusern aus dunklem Holz, Laternen und traditionellen Restaurants, und in der Dämmerung erhaschst du vielleicht einen Blick auf eine Maiko (Geisha-Lehrling) auf dem Weg zur Arbeit. Die Stimmung ist anders als auf den Steinstraßen von Higashiyama — feiner und zurückhaltender.

📷 Wichtige Etikette: In den privaten Gassen von Gion ist es nicht erlaubt, Maiko und Geisha ohne Erlaubnis zu fotografieren — es gibt echte Regeln und Bußgelder · fotografiere nur auf den öffentlichen Straßen und respektiere Menschen bei der Arbeit.
Den vollständigen Gion-Viertel-Guide lesen →
Karte

Higashiyamaauf der Karte

Sieh klar, wie die wichtigsten Stopps zusammenliegen — Kiyomizu-dera oben, hinunter zur Yasaka-Pagode und zum Yasaka-Schrein, alles auf einer einzigen Route zu Fuß zu schaffen.

Tipps vor dem Start

6 Dinge, die deinen Spaziergang durch Higashiyamabesser machen als den aller anderen

🌅
Sei vor 8–9 Uhr da
Der mit Abstand wichtigste Trick. Die Steinstraßen und die Yasaka-Pagode sind fast menschenleer — tolle Fotos, entspanntes Laufen. Im Lauf des Vormittags füllt es sich schnell.
👟
Trag bequeme Schuhe
Das ganze Viertel besteht aus Hängen und altem Stein, bei Regen sehr rutschig. Lass die Absätze weg und pack einen kleinen Regenschirm ein — in Kyoto regnet es oft.
💴
Bring Bargeld + eine IC-Karte mit
Viele kleine Läden und Teehäuser nehmen nur Bargeld · halt eine IC-Karte (ICOCA/Suica) bereit, um in Busse und Bahnen reibungslos einzuchecken.
🍂
Herbstlaub = größter Andrang
Mitte bis Ende November ist Hochsaison für die Kodai-ji-Beleuchtung — am schönsten, aber am vollsten. Plane extra Zeit ein und buche vorab, wenn du dann kommst.
🚻
Nutze die Toiletten in den Tempeln
Öffentliche Toiletten entlang der Steinstraßen sind selten und die Schlangen lang. Geh, solange du in Kiyomizu oder Kodai-ji bist, dann ist es viel angenehmer.
🧳
Schlepp keinen großen Koffer den Hügel hinauf
Die Straßen sind steinerne Treppen und Rampen — Gepäck ist eine echte Plage. Lass es in deinem Hotel oder in einem Schließfach am Bahnhof, bevor du zum Spaziergang kommst.
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Häufig gestellte Fragen

Fragen zumHigashiyama-Viertel

Wo liegt Higashiyama in Kyoto und wie komme ich hin?
Higashiyama ist das Viertel am Fuß der Hügel am östlichen Rand von Kyoto und umfasst den Kiyomizu-dera-Tempel, den Yasaka-Schrein und die alten Steingassen. Die nächsten Bahnhöfe sind Kiyomizu-Gojo und Gion-Shijo an der Keihan-Linie oder die Station Higashiyama an der Tozai-U-Bahn-Linie · vom Bahnhof Kyoto nimmst du den Stadtbus 100 oder 206, steigst an Gojo-zaka oder Kiyomizu-michi aus und gehst rund 10 Minuten bergauf zum Tempel.
Wie viel kostet Kiyomizu-dera und wie sind die Öffnungszeiten?
Der Eintritt in Kiyomizu-dera liegt für Erwachsene bei etwa 500 Yen (2026 · rund 200 Yen für Grund- und Mittelschüler). Geöffnet ist von 6:00–18:00 Uhr (im Juli und August bis 18:30), mit besonderen Abendbeleuchtungen bis 21:30 Uhr. Diese Angaben können sich ändern, prüfe also vorher die offizielle Website · die Höhepunkte, die du nicht verpassen solltest, sind die hölzerne Kiyomizu-Bühne, die über das Tal hinausragt, und die drei Wasserläufe des Otowa-Wasserfalls, die Segen für ein langes Leben, Erfolg im Studium und Liebe schenken sollen.
Wo fotografiert man die Yasaka-Pagode?
Die Yasaka-Pagode, auch Yasaka-no-To, gehört zum Hokan-ji-Tempel und ist die meistfotografierte fünfstöckige Holzpagode Kyotos. Die klassische Aufnahme gelingt von der ansteigenden Yasaka-dori aus, wenn du nach oben blickst, sodass die Pagode perfekt am Ende der Gasse steht. Sie liegt zwischen Ninenzaka und dem Yasaka-Schrein · komm früh, dann ist die Straße fast leer; hinein kommt man nur gelegentlich (wenn der Tempel öffnet), der Eintritt liegt dann bei etwa 500 Yen.
Was sind Ninenzaka und Sannenzaka?
Ninenzaka (二年坂) und Sannenzaka (三年坂) sind zwei steile Steingassen unterhalb von Kiyomizu-dera, die seit über 400 Jahren der Zugang zum Tempel sind. Heute säumen beide Seiten hölzerne Machiya-Häuser, Teehäuser, Souvenirläden und Restaurants — es ist das stimmungsvollste alte Kyoto-Viertel überhaupt. Es gibt hier einen berühmten Starbucks in einem Stadthaus mit Tatami-Boden. Das Laufen ist leicht, aber die Steine sind rutschig, also pass bei Regen auf.
Was ist der Unterschied zwischen Higashiyama und Gion?
Higashiyama ist das größere Viertel am Fuß der Hügel mit Schwerpunkt auf Tempeln und alten Steinstraßen, während Gion das Geisha-Viertel ist, das direkt im Nordwesten daneben liegt — getrennt nur durch den Yasaka-Schrein und den Maruyama-Park. Beide lassen sich an einem Tag bequem verbinden: Die meisten laufen von Kiyomizu-dera die Ninenzaka hinunter, am Yasaka-Schrein vorbei, und kommen in Gion an, gerade wenn der Abend hereinbricht. Wir empfehlen, auch den Gion-Guide zu lesen, denn die beiden Viertel besucht man am besten zusammen.
Welche Tageszeit ist die beste für einen Besuch in Higashiyama?
Am besten ist es früh am Morgen vor 8–9 Uhr, wenn Ninenzaka, Sannenzaka und die Yasaka-Pagode fast menschenleer sind — ideal für Fotos und einen entspannten Spaziergang. Im Lauf des Tages wird es stetig voller, besonders an Wochenenden und in der Herbstlaub-Saison · das andere schöne Zeitfenster ist die Dämmerung, wenn die Lichter angehen, bevor du weiter nach Gion gehst. Plane einen halben bis ganzen Tag ein, wenn du auch Kodai-ji besuchen und für Fotos einen Kimono mieten willst.
Bereit, Higashiyama zu erlaufen

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