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⛩️ Sehenswürdigkeiten in Nikko · 2026

Zum ersten Mal in Nikko — wohin zuerst?
Ein UNESCO-Schrein, ein hundert Meter hoher Wasserfall, ein Bergsee — alles auf einer Reise

Ein altes japanisches Sprichwort sagt: „Sag niemals ‚schön‘, bevor du Nikko gesehen hast.“ Eine Stadt, eingehüllt in jahrhundertealten Zedernwald, die Japans prunkvollstes Shogun-Mausoleum verbirgt, einen Wasserfall höher als ein dreißigstöckiges Gebäude und einen See hoch in den Bergen — und das alles nur neunzig Minuten von Tokio entfernt.

Warum hin

Wo Wald, Glaube und Berge eins werden

Nikko spielt dir vom ersten Moment an, in dem du aus dem Zug steigst, einen kleinen Streich. Du läufst durch ein kleines, ruhiges Städtchen, überquerst eine rote Brücke über einen Fluss, der so klar ist, dass du die Steine auf dem Grund zählen kannst, und biegst dann in einen Zedernwald ein, in dem die Bäume den Himmel verschließen. Und da steht er — der Nikko-Toshogu-Schrein, das Mausoleum von Tokugawa Ieyasu, dem Shogun, der Japan einte und die Edo-Zeit einläutete. Jede Fläche besteht aus Blattgold, Lack und Zehntausenden von Schnitzereien. Ein Ort, an dem das Heilige und das Prunkvolle auf eine Weise zusammenkommen, wie du sie sonst nirgends im Land findest.

Doch Nikko ist weit mehr als seine Schreine. Nimm einen Bus den Berg hinauf über die 48 Serpentinen der Irohazaka-Straße und du erreichst die Kegon-Wasserfälle, die in einem einzigen Wasserstrang 97 Meter in die Tiefe stürzen, und den Chuzenji-See, der still auf 1.269 Metern über dem Meer liegt. Wir haben 9 Sehenswürdigkeiten ausgewählt, die Nikkos Geschichte am vollständigsten erzählen — vom Welterbe-Cluster in der Stadt bis zur Hochlandnatur, die sich im Winter weiß verschneit.

Top-Sehenswürdigkeiten

9 Orte, die den Ausflug wert sind

Entlang der tatsächlichen Route geordnet — von den Welterbe-Schreinen in der Stadt den Berg hinauf zu Wasserfällen und See

Nikko-Toshogu-Schrein — die zinnoberrote und goldene fünfstöckige Pagode zwischen Zedern, ein japanisches UNESCO-Welterbe 1
Nikko-Toshogu-Schrein (日光東照宮)
Mausoleum des Tokugawa-Shoguns · Japans prunkvollster Schrein · UNESCO

Stell dir das vor: Du stehst vor dem Yomeimon-Tor, im Volksmund „das Tor, das man den ganzen Tag betrachten könnte, ohne dessen müde zu werden.“ Jede Ecke ist mit Drachen, Löwen, Weisen, Blumen und Kindern verziert — insgesamt über 500 Schnitzereien, bemalt und vergoldet, bis das Holz fast verschwindet. Der Toshogu wurde erbaut, um den Geist von Tokugawa Ieyasu zu verehren, dem Shogun, der Japan einte. Sein Enkel steckte ein Vermögen hinein, um ihn zum prunkvollsten Schrein des Landes auszubauen — extravagant im Handwerk, tiefgründig in der Bedeutung. Steig die Steinstufen hinauf, vorbei an der fünfstöckigen Pagode und dem Yomeimon-Tor, zum Grab auf dem Hügel, das über mehr als 200 Stufen erreichbar ist.

Eintritt: Erwachsene ¥1,600 (~11 US-Dollar) · mit Museum ¥2,400
Öffnungszeiten: 9–17 Uhr (Apr–Okt) · 9–16 Uhr (Nov–Mär) · letzter Einlass 30 Min. vor Schließung
Bus: Ab Tobu-Nikko, World-Heritage-Bus ~10 Min. bis Haltestelle Shinkyo, dann ~10 Min. bergauf zu Fuß
Tipp: Sei gleich zur Öffnung um 9 Uhr da — nach 10:30 Uhr bilden Reisegruppen lange Schlangen am Yomeimon-Tor. Bitte denk daran, dass dies eine aktive heilige Stätte ist, an der Japaner noch heute zum Beten kommen: Sprich leise und nimm in den Schreingebäuden deinen Hut ab.
Die drei weisen Affen — nichts Böses sehen, nichts Böses sagen, nichts Böses hören — bemalte Holzschnitzerei am heiligen Stall des Toshogu-Schreins, Nikko 2
Die drei weisen Affen & die schlafende Katze
三猿 · die ursprüngliche Schnitzerei „nichts Böses sehen/sagen/hören“

Hast du dich je gefragt, woher dieses Bild der drei Affen stammt, die sich Augen, Mund und Ohren zuhalten? Das Original steht genau hier am Toshogu, geschnitzt in die Wand des heiligen Stalls (Shinkyusha) als Teil einer achtteiligen Bildserie, die den Kreislauf des menschlichen Lebens durch Affen darstellt. Die Tafel mit den drei Affen trägt die Lehre: „nichts Böses sehen, nichts Böses sagen, nichts Böses hören.“ Die andere Schnitzerei, nach der die Leute suchen, ist die „schlafende Katze“ (Nemuri-neko), ein winziges Werk über dem Durchgang zum Grab, das dem legendären Bildhauer Hidari Jingoro zugeschrieben wird — so klein, dass viele direkt daran vorbeilaufen. Halte Ausschau nach dem Schild vor den Stufen hinauf zum Mausoleum.

Lage: Auf dem Toshogu-Gelände (im Eintritt enthalten)
Drei Affen: Am heiligen Stall, nahe dem hinteren Eingang
Schlafende Katze: Über dem Sakashitamon-Tor, vor den Stufen zu Ieyasus Grab
Shinkyo-Brücke, Nikko — eine gewölbte zinnoberrote Holzbrücke über den Daiya-Fluss mit Bergen und Wald im Hintergrund 3
Shinkyo-Brücke (神橋)
Zinnoberrote Brücke über den Daiya-Fluss · Tor zu den heiligen Bergen

Das ist das erste Bild, das die meisten sehen, wenn sie den Schreinbezirk betreten — eine gewölbte Holzbrücke in leuchtendem Zinnoberrot, die sich über den Daiya-Fluss spannt, wo klares grünes Wasser über die Felsen läuft. Der Legende nach konnte der Mönch Shodo Shonin, der Nikkos religiöse Stätten im 8. Jahrhundert gründete, den reißenden Fluss nicht überqueren, bis die Götter zwei Schlangen sandten, die sich für ihn zu einer Brücke wanden. Die Shinkyo zählt zu den drei schönsten Brücken Japans. Sie vom Flussufer aus zu fotografieren ist kostenlos; sie tatsächlich zu überqueren kostet etwa ¥300. Ende Oktober, wenn sich die Berge dahinter verfärben, ist das schönste Zeitfenster.

Kosten: Kostenlos vom Ufer fotografieren · ~¥300 zum Überqueren
Bus: An der Haltestelle Shinkyo (~10 Min. ab Tobu-Nikko) beginnt der Weg zu den Schreinen
Beste Zeit: Weiches Morgenlicht oder Ende Oktober für die Herbstfärbung
Rinnoji-Tempel, Nikko — ein von Steinlaternen gesäumter Steinweg, der zu einer Halle im grünen Wald führt, ein UNESCO-Welterbe 4
Rinnoji-Tempel (輪王寺)
Die Sanbutsudo-Halle · drei vergoldete Buddhas · Shoyoen-Garten

Lange bevor es den Toshogu gab, war Nikko über tausend Jahre lang ein Zentrum des Bergbuddhismus — und der Rinnoji ist das Herz dieser älteren Epoche. Das Highlight ist die Sanbutsudo, die größte Holzhalle in Nikko, die drei vergoldete, über 7 Meter hohe Buddha-Statuen beherbergt, welche die Gottheiten der drei heiligen Berge Nikkos verkörpern. Sie stehen in einer dämmrigen, nach Weihrauch duftenden Halle — der Art von Raum, der die Menschen ungebeten verstummen lässt. In der Nähe liegt der japanische Garten Shoyoen, um einen Teich herum angelegt für einen gemächlichen Spaziergang, besonders schön im Herbst.

Eintritt: Sanbutsudo + Taiyuin ¥900 · Kombi mit Schatzhalle ¥1,000
Öffnungszeiten: 8–17 Uhr (Apr–Okt) · bis 16 Uhr (Nov–Mär)
Lage: ~5 Min. zu Fuß vom Toshogu (gleiches UNESCO-Cluster)
Futarasan-Schrein, Nikko — ein kleiner zinnoberroter Schrein mit Strohdach und steinernem Torii-Tor, eingebettet in Zedernwald 5
Futarasan-Schrein (二荒山神社)
Schrein der Bergverehrung · über tausend Jahre älter als der Toshogu

Ehrlich gesagt: Die meisten sehen den Toshogu und eilen wieder zurück, ohne zu merken, dass nur ein paar Minuten weiter der Futarasan-Schrein steht — der älteste Schrein in Nikko, gegründet um das Jahr 767. Er ist den Gottheiten der drei heiligen Berge (Nantai, Nyoho, Taro) geweiht, die dieser ganzen Gegend ihre Heiligkeit verleihen. Die Stimmung unterscheidet sich deutlich vom Toshogu: ruhig, schattig, nicht prunkvoll, aber zutiefst atmosphärisch, mit riesigen Zedern, einer heiligen Quelle und von Moos überzogenen Steinwegen. Japaner kommen besonders hierher, um für Liebe und Glück zu beten. Der Eintritt zum Hauptbezirk ist kostenlos (für einige innere Bereiche fällt eine kleine Gebühr an).

Kosten: Hauptbezirk kostenlos · Innengarten und einige Bereiche ~¥300
Öffnungszeiten: 8–17 Uhr (Nov–Mär bis 16 Uhr)
Lage: ~7 Min. zu Fuß vom Toshogu durch den Zedernwald
Kanmangafuchi-Schlucht, Nikko — eine lange Reihe steinerner Jizo-Statuen mit roten Mützen und Lätzchen entlang einer bewaldeten Flussschlucht 6
Kanmangafuchi-Schlucht (憾満ヶ淵)
Eine Reihe steinerner „Bake-Jizo“ · kostenlos

Ein stilles Geheimnis: Wenn du den Menschenmassen rund um die Schreine entkommen willst, ist das die Antwort. Kanmangafuchi ist eine kleine Schlucht, in der der Daiya-Fluss über vulkanisches Gestein fließt, und entlang eines etwa 100 Meter langen Uferpfades stehen fast 70 steinerne Jizo-Statuen in einer Reihe, jede mit einer gestrickten roten Mütze und einem Lätzchen versehen, die von Einheimischen gespendet wurden. Jizo ist der Bodhisattva, der Kinder und Reisende beschützt. Die Leute nennen diese Reihe „Bake-Jizo“ (Phantom-Statuen), denn der Legende nach erhältst du bei jedem Zählen eine andere Zahl. Die Stimmung ist ruhig und feierlich, besonders wenn rote Ahornblätter auf das grüne Moos der Steine treffen — und es gibt keinen Eintritt.

Kosten: Kostenlos · Pfad ganzjährig geöffnet
Anfahrt: ~20–30 Min. zu Fuß vom Schrein-Cluster oder eine kurze Taxifahrt
Beste Zeit: Morgens oder am späten Nachmittag für weniger Andrang · Ende Oktober für die Herbstfärbung
Kegon-Wasserfälle, Nikko — ein einzelner Wasserstrang, der 97 Meter eine Felswand hinabstürzt, umrahmt von Herbstlaub 7
Kegon-Wasserfälle (華厳の滝)
97 Meter hoch · einer der drei schönsten Wasserfälle Japans

Hast du je an einem Wasserfall gestanden, der so laut war, dass du schreien musstest, um gehört zu werden? Kegon ist so einer. Wasser aus dem Chuzenji-See stürzt in einer einzigen Säule 97 Meter eine vulkanische Felswand hinab und schlägt unten in einem Sprühnebel auf, der die Schlucht ausfüllt. Der obere Aussichtspunkt ist kostenlos, aber um den gesamten Fall zu sehen, fährst du mit dem Aufzug fast 100 Meter hinunter zur unteren Aussichtsplattform am Fuß der Wasserfälle — etwa ¥570 bis ¥600, und absolut lohnenswert, um direkt davorzustehen und die Wucht des Wassers zu spüren. Das schönste Zeitfenster ist Mitte bis Ende Oktober, wenn das Laub rund um die Felswand feuerrot leuchtet, und der Winter, wenn Teile der Wasserfälle zu Eis gefrieren.

Aufzug: ~¥570–600/Person (oberer Aussichtspunkt kostenlos)
Bus: Bus der Chuzenji-Linie ab Tobu-Nikko ~45–50 Min. bis Chuzenji Onsen, dann ~5 Min. zu Fuß
Beste Zeit: Mitte bis Ende Oktober (Herbstfärbung) oder nach Regen/Schneeschmelze, wenn die Strömung stark ist
Chuzenji-See, Nikko — ein blauer Bergsee auf 1.269 Metern, umringt von grünen Gipfeln unter klarem Himmel 8
Chuzenji-See + Irohazaka-Straße
Ein Bergsee auf 1.269 m · 48 herbstliche Serpentinen

Der Chuzenji-See entstand, als vor rund 20.000 Jahren Lava vom Berg Nantai ein Tal aufstaute und einen See auf 1.269 Metern über dem Meer zurückließ. Die Luft hier oben ist mehrere Grad kühler als im Städtchen Nikko — im Sommer kommen die Leute hierher, um der Hitze zu entfliehen, und im Herbst färbt sich der ganze Talkessel rot und golden. Der Aufstieg führt über die Irohazaka-Straße, eine Serpentine mit 48 Kurven (benannt nach den 48 Zeichen der alten japanischen Silbenschrift), die 440 Meter ansteigt — jede Kurve nummeriert, mit getrennten Einbahnstraßen für Auf- und Abfahrt. Nahe dem See führt die Akechidaira-Seilbahn hinauf zu einem Aussichtspunkt, der die Kegon-Wasserfälle und den See in einem einzigen Bild einfängt.

Bus: Tobu-Nikko → Chuzenji Onsen ~45–50 Min. (~¥1,250 einfache Fahrt)
Akechidaira-Seilbahn: ~¥1,000 hin und zurück · Wasserfälle + See in einem Blick
Beste Zeit: Herbstfärbung Anfang bis Mitte Oktober (weiter oben verfärbt es sich vor der Stadt)
Tipp: Im Herbst staut sich die Irohazaka am Wochenende heftig — nimm früh am Morgen einen Bus hinauf und fahre am Nachmittag wieder hinunter, da Auf- und Abfahrtsstraßen getrennt sind und sich die Fahrzeit besser planen lässt. Für den Berg deckt der Nikko All Area Pass alle diese Busse ab.
Ryuzu-Wasserfälle und Senjogahara-Plateau, Nikko — Wasser, das über Felsen stürzt, inmitten der Herbstfärbung des Hochlands 9
Senjogahara-Moor + Ryuzu-Wasserfälle
戦場ヶ原 · Feuchtgebiet im Hochland + Bohlenwege

Wenn du lieber wanderst, als für Fotos anzustehen, geh ein Stück über den Chuzenji-See hinaus zum Senjogahara, einem weiten Hochlandmoor auf rund 1.400 Metern. Der Name bedeutet „Schlachtfeld“, nach einer Legende von zwei Berggöttern, die hier kämpften. Ein erhöhter Holzbohlenweg durchschneidet Grasland und Sumpf — flach, leicht zu gehen, mit dem Berg Nantai als Kulisse. Auf dem Weg hinauf von Chuzenji kommst du an den Ryuzu-Wasserfällen vorbei, wo sich das Wasser über die Felsen in die Form eines Drachenkopfes teilt — besonders schön Anfang Oktober. Diese Route eignet sich für Reisende, die in Nikko übernachten und einen ganzen Tag in den Bergen verbringen möchten.

Bus: Von Chuzenji Onsen weiter Richtung Yumoto Onsen, an der Haltestelle Ryuzu no Taki / Sanbonmatsu aussteigen
Weg: Flacher Bohlenweg ~2–3 Std. (Ryuzu → Senjogahara → Yumoto)
Beste Zeit: Herbstfärbung Anfang Oktober oder Sommer für kühle, angenehme Luft
Plane deinen Besuch

Wie du alles unterbringst

Nikko teilt sich klar in zwei Zonen — die Schreine in der Stadt und die Natur oben am Berg

UNESCO-Schrein-Cluster (in der Stadt)
Erster halber Tag · World-Heritage-Bus

Toshogu, Rinnoji, Futarasan und die Shinkyo-Brücke liegen alle in Gehweite voneinander. Nimm den Bus ab Tobu-Nikko (~10 Min.) bis zur Haltestelle Shinkyo und geh dann durch den Zedernwald hinauf. Das ganze Cluster dauert 3–4 Stunden, inklusive Zeit, um die Schnitzereien am Toshogu im Detail zu betrachten.

Zeitbedarf: Ein halber Tag · Bus: World Heritage Loop
Kanmangafuchi-Schlucht (Stadtrand)
Nach den Schreinen anhängen · zu Fuß erreichbar

Die Reihe der Jizo-Statuen entlang des Daiya-Flusses ist etwa 20–30 Gehminuten vom Schrein-Cluster entfernt — ein friedlicher Ort, um den Menschenmassen zu entkommen. Wenn du müde bist, geht auch eine kurze Taxifahrt. In Kombination mit den Schreinen ergibt das einen entspannten Tagesplan.

Zeitbedarf: 1 Stunde · Kostenlos: Kein Eintritt
Chuzenji-See + Kegon-Wasserfälle (Berg)
Ganzer Tag · Bus die Irohazaka hinauf

Nimm den Bus aus der Stadt die Irohazaka-Straße mit ihren 48 Kurven hinauf (~45–50 Min.) bis Chuzenji Onsen. Von dort kannst du zu den Kegon-Wasserfällen laufen, für den Ausblick mit der Akechidaira-Seilbahn fahren und am Seeufer entlangschlendern. Am besten für alle, die übernachten, da Auf- und Abstieg eine Weile dauern.

Zeitbedarf: Halber bis ganzer Tag · Bus: Chuzenji-Linie
Senjogahara + Yumoto (ganz oben)
Für Wanderer · jenseits von Chuzenji

Die Ryuzu-Wasserfälle, das Senjogahara-Moor und Yumoto Onsen liegen höher als der See, verbunden durch erhöhte Bohlenwege. Die ganze Wanderung dauert 2–3 Stunden, ideal für Reisende, die zwei Nächte bleiben und einen ganzen Tag in der Natur verbringen möchten. Zur kompletten Nikko-Reiseroute →

Zeitbedarf: Halber bis ganzer Tag · Bus: Yumoto-Onsen-Linie
Häufig gefragt

FAQ · bevor du losziehst

Kann man Nikko als Tagesausflug von Tokio besuchen?
Ja, wenn du dich auf das UNESCO-Cluster aus Schreinen und Tempeln konzentrierst. Der Tobu Limited Express Spacia X / Spacia Kegon vom Bahnhof Asakusa nach Tobu-Nikko braucht etwa 1 Stunde 50 Minuten. Brich früh auf, gegen 7 bis 8 Uhr, verbringe den Vormittag am Toshogu, Rinnoji und Futarasan, hänge am Nachmittag Kanmangafuchi oder die Shinkyo-Brücke an und fahre am Abend zurück. Wenn du aber auch die Kegon-Wasserfälle und den Chuzenji-See sehen willst, bleib eine Nacht — der Bus den Berg hinauf und zurück frisst viel Zeit. Sieh dir die Nikko-Reiseroute → an
Wie viel kostet der Eintritt zum Toshogu-Schrein und wie sind die Öffnungszeiten?
Der Eintritt für Erwachsene zum Nikko-Toshogu-Schrein kostet ¥1,600 (etwa 11 US-Dollar); ein Kombiticket mit dem Toshogu-Museum kostet ¥2,400. Geöffnet von 9 bis 17 Uhr (April bis Oktober) und 9 bis 16 Uhr (November bis März), letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung. Sei gleich zur Öffnung um 9 Uhr da — ab etwa 10:30 Uhr füllen Reisegruppen die Anlage, vor allem die Schlange am Yomeimon-Tor.
Lohnt sich der Nikko Pass und welchen soll ich nehmen?
Wenn du an einem oder zwei Tagen nur die UNESCO-Schreine und -Tempel besuchst, deckt der Nikko World Heritage Area Pass (rund ¥3,000) die Hin- und Rückfahrt mit dem Zug zwischen Asakusa und Tobu-Nikko sowie die Busse innerhalb des Welterbegebiets ab. Wenn du hinauf zu den Kegon-Wasserfällen, dem Chuzenji-See und Senjogahara willst, brauchst du den Nikko All Area Pass (rund ¥8,000, vier Tage gültig), der alle Bergbusse abdeckt — allein der Bus nach Chuzenji kostet hin und zurück etwa ¥2,500. Keiner der Pässe enthält den Sitzplatzzuschlag für den Limited Express. Mehr in den Nikko-Reisetipps →
Gibt es bei den Kegon-Wasserfällen eine Aufzugsgebühr und wann besucht man sie am besten?
Der obere Aussichtspunkt ist kostenlos. Um zur unteren Aussichtsplattform am Fuß der Wasserfälle zu gelangen, fährst du mit einem Aufzug fast 100 Meter hinunter, für etwa ¥570 bis ¥600 pro Person — absolut lohnenswert, denn du stehst direkt vor dem gesamten Wasserfall. Das schönste Zeitfenster ist Mitte bis Ende Oktober, wenn sich das Laub rund um die Felswand verfärbt. Für ein Bild mit den Wasserfällen und dem Chuzenji-See zugleich fährst du mit der Akechidaira-Seilbahn (rund ¥1,000 hin und zurück).
Wann ist in Nikko die Hochsaison für das Herbstlaub und worauf sollte ich achten?
Das Hochland rund um den Chuzenji-See und Senjogahara färbt sich zuerst, etwa Anfang bis Mitte Oktober, während Stadt und Schreine erst später ihren Höhepunkt erreichen, Ende Oktober bis Anfang November. Das ist die schönste — und vollste — Zeit, besonders auf den Irohazaka-Serpentinen, die sich am Wochenende stauen. Der Trick: Nimm früh am Morgen einen Bus hinauf und fahre am Nachmittag wieder hinunter — die Auf- und Abfahrtsstraßen sind getrennt, sodass sich die Fahrzeit besser planen lässt.
Klook · Nikko-Touren

Nikko-Tagestouren ab Tokio — Transport, Guide und Tickets in einem Paket

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